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7 Fehler, die deine Katze krank machen (Nr. 2 machen die meisten!)

Katze kratzt an Kratzbaum.
Mit der richtigen Pflege haben wir lange etwas von unseren geliebten Stubentigern. Credit: Adobe Stock/Svetlana Rey

Viele Katzenhalter machen unbewusst Fehler, die die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Stubentiger beeinträchtigen können.

Meine Katzen sind für mich weit mehr als „nur“ Haustiere, sie gehören für mich zur Familie. Deshalb lege ich auch großen Wert darauf, alles dafür zu tun, dass es ihnen möglichst gut geht und sie ein langes, glückliches Leben führen. Damit das gelingt, gibt es ein paar klassische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest (und die gerade neuen Katzen-Besitzer*innen immer wieder unterlaufen).

Fehler 1: Katze falsch ernähren

Wie bei uns Menschen auch, spielt die richtige Ernährung bei Katzen ein große Rolle für ihre Gesundheit. Bei der Frage nach dem „richtigen“ Futter scheiden sich allerdings die Geister.

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, Katzen mit hochwertigem Nassfutter zu füttern. Das erkennst du an einem hohen Fleischanteil (idealerweise klar deklariert, z. B. „Huhn 70 %“ statt nur „tierische Nebenerzeugnisse“), wenigen Zusatzstoffen und einem Verzicht auf Zucker oder Getreide als Füllstoffe.

Katzen sind von Natur aus Fleischfresser und brauchen entsprechend proteinreiche Nahrung. Reines Trockenfutter ist dagegen oft keine gute Dauerlösung, da es sehr wenig Feuchtigkeit enthält (viele Katzen trinken von sich aus zu wenig, was langfristig die Nieren belasten kann). Zudem ist Trockenfutter meist energiereicher, was Übergewicht begünstigt.

Wichtig ist aber: Die optimale Ernährung hängt immer von der einzelnen Katze ab. Faktoren wie Alter, Aktivität, Über- oder Untergewicht sowie Erkrankungen (z. B. Nierenprobleme oder Unverträglichkeiten) spielen eine große Rolle. Für solche Fälle gibt es spezielles, angepasstes Futter. Sprich dazu am besten mit deiner Tierärztin oder Tierarzt, um deine Katze individuell optimal zu versorgen.

Fehler 2: Futter und Wasser direkt nebeneinander platzieren

Weil es für uns so natürlich ist, zum Essen auch etwas zu trinken, machen viele den Fehler, den Napf mit Futter direkt neben dem Wassernapf zu stellen.

In freier Natur würden Katzen allerdings niemals dort trinken, wo sie fressen. Wasserquellen liegen meist getrennt von der Beute. Stehen beide Näpfe also nebeneinander, kann das dazu führen, dass Katzen noch weniger trinken, als sie es ohnehin schon tun. Das kann auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen für Nieren und Harnwege führen.

Besser ist es, Futter und Wasser getrennt anzubieten, idealerweise in unterschiedlichen Bereichen der Wohnung. Das klappt zum Beispiel super mit einem elektrischen Katzenbrunnen (wie diesen von Amazon*). Durch die ständige Bewegung wird das Wasser besser mit Sauerstoff angereichert und das leise Plätschern kann Katzen zusätzlich zum Trinken animieren.

Wer noch genauer kontrollieren möchte, ob sein Stubentiger genügend trinkt, kann das zum Beispiel mit dem smarten Trinkbrunnen „Welly“ von KLYQA. Über eine dazugehörige App kannst du nicht nur rund um die Uhr das Trinkverhalten verfolgen, sondern auch die Wassertemperatur einstellen, animierende Licht-Elemente auswählen und zwischen zwei Betriebsmodi wählen: dem sensorgesteuerten Modus, der aktiviert wird, wenn ein Tier sich dem Trinkbrunnen nähert und der 24h Fountain Mode, bei dem das Wasser kontinuierlich fließt.

Credit: KLYQA

Fehler 3: Zu wenig Zeit mit der Katze verbringen

Ausreichend Bewegung und Beschäftigung ist für ein glückliches Katzenleben unerlässlich. Gerade für Wohnungskatzen ist das besonders wichtig, denn dauerhafte Langeweile und Unterforderung können sich negativ auf Verhalten und Wohlbefinden auswirken und sogar dazu führen, dass die Katze depressiv wird.

Plane daher täglich feste Spieleinheiten ein, am besten mehrmals kurz statt einmal lange. Neben klassischen Spielen wie der Jagd nach der Spielangel sorgt vor allem Abwechslung für Motivation: Probiere mal Intelligenzspielzeuge aus, bei denen sich deine Katze Futter oder Leckerlis „erarbeiten“ muss (dieses von Amazon ist sehr beliebt*), oder verstecke kleine Snacks in der Wohnung, damit sie ihre Spürnase einsetzen kann.

Auch günstige oder kostenlose Ideen kommen oft bestens an: zusammengeknüllte Papierkugeln, leere Toilettenpapierrollen (z. B. mit Leckerlis gefüllt), Raschelboxen aus Karton oder ein einfacher Karton mit ausgeschnittenen Löchern zum „Angeln“ nach Spielzeug. Wichtig ist, die Spiele regelmäßig zu wechseln, damit keine Langeweile aufkommt. Und: Auch Freigänger genießen diese gemeinsame Zeit. Sie stärkt zusätzlich die Bindung zwischen dir und deiner Katze.

Fehler 4: Die Pflege vernachlässigen

Die regelmäßige Körperpflege eurer Katze spielt eine wichtige Rolle, damit sie dauerhaft gesund bleibt. Auch wenn Katzen sich selbst gut um ihre Fellpflege kümmern, sollten vor allem Langhaarkatzen dabei unterstützt und regelmäßig gekämmt werden.

Während des Fellwechsels solltest aber auch Katzen mit kurzem Fell gebürstet werden (du wirst dich wundern, wie viel dabei raus kommt!). Freigänger sollten außerdem regelmäßig auf Parasiten kontrolliert werden.

Fehler 5: Körperliche Gesundheit aus dem Blick verlieren

Ein Gang zum Tierarzt oder der Tierärztin kostet Geld, aber sparen sollte man hier nicht. Freigänger sollten etwa 3 bis 4 Mal pro Jahr entwurmt werden, aber auch Wohnungskatzen brauchen ein bis zweimal jährlich eine Wurmkur.

Lass deine Katze zudem regelmäßig impfen und sie am besten einmal im Jahr durchchecken. So vermeidest, dass deine Katze unbemerkt krank wird, denn dann wird es sowieso richtig teuer.

Katzen können es übrigens sehr gut überspielen, wenn es ihnen nicht gut geht oder ihnen etwas fehlt. Verhaltensveränderungen solltest du darum stets ernst nehmen. Dazu kann unter anderem plötzliches nächtliches Jaulen gehören, Müdigkeit oder übermäßiger Hunger oder Durst gehören.

Fehler 6: Katze alleine halten

Ob Katzen nun gerne in Gesellschaft leben oder doch eher Einzelgänger sind, wird häufig diskutiert. Es gibt zwar einige Ausnahmen (z.B. sehr alte, kranke Katzen), doch in der Regel sollten vor allem Wohnungskatzen nicht alleine gehalten werden.

Denn zu schnell kommt es bei ihnen zu Langeweile und Vereinsamung. Auch wenn wir uns viel mit unserer Katze beschäftigen und mit ihr spielen, können wir einen Artgenossen niemals ersetzen.

Fehler 7: Gefahren in der Wohnung unterschätzen

Ein großer Kratzbaum zum Klettern und Krallen wetzen sollte zur Grundausstattung jedes Katzenhaushalts gehören. Auch über Rückzugsorte und gemütliche Schlafplätze machen sich die meisten Katzenbesitzer Gedanken. Achte aber unbedingt auch darauf, dass sich keine potentiellen Gefahrenquellen in der Wohnung befinden.

So sind zum Beispiel viele Zimmerpflanzen giftig und an gekippten Fenstern können sich Katzen Quetschungen zuziehen.

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