Wenn sich Besuch ankündigt, ist es für mich selbstverständlich, einmal kurz die Wohnung auf Vordermann zu bringen. Ich sauge einmal gründlich (mit meinen drei Katzen absolut unverzichtbar), wische über Tische und Regale, räume herumliegenden Krimskrams weg und gehe mit dem Lappen durchs Badezimmer. Kurz gesagt, putze ich alles, was mir bzw. einem Gast sofort ins Auge springt.
Nach meinem letzten Besuch saß ich später im Bad auf der Toilette. Und plötzlich sprang mir etwas ins Auge, auf das ich vorher nie wirklich geachtet hatte: meine Badezimmertür.
Wenn die Tür offensteht, reiben meine Katzen nämlich gerne ihr Köpfchen an der Kante entlang. Mit der Zeit entsteht genau auf dieser Höhe ein dunkler, leicht fettiger Streifen.

Da der Fleck deutlich unter meiner normalen Blickhöhe liegt, und weil er sich ganz langsam über Wochen aufbaut, habe ich ihn nie bewusst wahrgenommen. Meinen Gästen dürfte er allerdings direkt aufgefallen sein, spätestens wenn sie im Bad sind und die Tür von nahem sehen.
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Türen gehören zu den klassischen „Blindspots“ im Haushalt, wenn es ums Putzen geht. Nicht nur die Griffe mit fettigen Fingerabdrücken, auch die Kanten und unteren Bereiche übersieht man leicht, obwohl sie durch Haustiere oder Schuhe besonders schnell schmutzig werden.
Vor allem, wenn du Katzen oder einen Hund hast, lohnt sich daher ab und zu ein kleiner Perspektivwechsel. Geh in die Hocke und schau dir deine Türen auf Tierhöhe an. Einmal kurz darüberzuwischen dauert keine Minute, macht aber optisch einen riesigen Unterschied.
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