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Spülmaschine: Ist es hygienisch, Katzen- und Hundenäpfe darin zu reinigen?

Katze frisst Nassfutter aus Napf.
© Adobe Stock/veera

Darf der Katzennapf in die Spülmaschine?

Oder ist das unhygienisch?

Darf der Napf von Hund oder Katze in die Spülmaschine – oder ist das unhygienisch? Lies hier, was es bei der Reinigung zu beachten gibt.

Wer Haustiere hat, kennt das Problem: Der Futternapf sieht nach dem Fressen oft alles andere als appetitlich aus. Und jedes Mal mit Schwamm und Spülmittel schrubben? Ganz schön lästig. Viel einfacher wäre es doch, den Napf einfach mit in die Spülmaschine zu stellen. Aber ist das wirklich hygienisch? Und schadet es vielleicht sogar Hund oder Katze?

Fürs Tier: Ist das Spülen in der Maschine unbedenklich?

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Näpfe von Katze oder Hund in der Spülmaschine zu reinigen – solange ein paar Punkte beachtet werden. Damit dein Liebling nicht mit Keimen oder Spülmittelrückständen in Kontakt kommt, gilt:

Hitze ist entscheidend: Ein Spülprogramm mit mindestens 60 Grad sorgt dafür, dass Keime und Bakterien abgetötet werden.

Das Material zählt: Besonders geeignet sind Näpfe aus Edelstahl oder Keramik, weil sie robust, glatt und leicht zu reinigen sind. Schüsseln aus Kunststoff oder poröser Keramik sind anfälliger für Kratzer und genau dort können sich Keime festsetzen.

Keine starken Gerüche: Wichtig ist auch, dass keine Spülmittelrückstände zurückbleiben. Solltest du dir unsicher sein, kannst du den Napf nach dem Spülgang nochmal mit klarem Wasser nachspülen. Verzichte zudem auf Geschirrspülmittel mit intensivem (Zitronen-)Duft. Vor allem Katzen reagieren empfindlich auf starke Gerüche.

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Für den Menschen: Darf der Napf zum normalen Geschirr in die Spülmaschine?

Viele Haustierbesitzer*innen finden den Gedanken, die Näpfe zusammen mit Tellern, Gläsern und Besteck zu waschen, erstmal … na ja, gewöhnungsbedürftig. Aber: hygienisch gesehen ist das kein Problem.

Moderne Spülmaschinen reinigen bei hohen Temperaturen und mit starken Spülmitteln so gründlich, dass Bakterien und Keime in der Regel komplett beseitigt werden. Wer den Napf zusätzlich vorab kurz abspült und/oder Futterreste entfernt, muss sich keine Sorgen machen, dass andere Geschirrteile „kontaminiert“ werden.

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Natürlich spielt aber auch die Psychologie eine Rolle: Wenn dir der Gedanke einfach unangenehm ist, kannst du den Napf separat reinigen, entweder in einem eigenen Spülgang oder ganz klassisch von Hand.

Verwende dafür am besten eine eigene Spülbürste oder einen separaten Schwamm, den du ausschließlich für die Tiernäpfe nutzt. Achte außerdem darauf, unparfümiertes oder mildes Spülmittel zu verwenden, idealerweise ohne starke Duftstoffe wie Zitrone oder Eukalyptus.

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Wie oft sollte der Napf gereinigt werden?

Sauberkeit spielt eine große Rolle für die Gesundheit deines Haustiers, deshalb solltest du besonders bei Nassfutter konsequent sein: Nach jeder Mahlzeit gehört der Napf gründlich gereinigt. Bei Trockenfutter reicht es, den Napf spätestens alle zwei Tage zu säubern.

Auch beim Wassernapf ist regelmäßige Pflege wichtig. Tausche das Wasser täglich aus und spüle den Napf gründlich aus – gerade im Sommer oder bei warmen Raumtemperaturen. Wer einen Trinkbrunnen (wie diesen von Amazon*) für seine Katze oder seinen Hund nutzt, sollte die Schalen und Filterteile mindestens einmal pro Woche reinigen, um Kalk, Schleim und Keimbildung vorzubeugen.

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