Für viele Hobbygärtner*innen ist ein Hochbeet die perfekte Lösung: Die hohen Beete lassen sich bequem bepflanzen und sind je nach Ausführung klein genug, dass sie sogar auf einem Balkon Platz finden.
So liefern sie selbst auf kleiner Fläche leckeres, selbst angebautes Gemüse. Bloß ärgerlich, wenn die Ernte klein bleibt oder nach ein, zwei Jahren plötzlich nachlässt.
Der Grund ist fast immer derselbe: Die oberste Erdschicht des Hochbeets ist ausgelaugt. Zum Glück gibt es einen simplen Trick, mit dem du deinem Hochbeet in wenigen Minuten wieder neuen Schwung gibst.
Der einfache Kompost-Trick für dein Hochbeet
Gib vor dem Bepflanzen eine dünne Schicht (3 bis 5 Zentimeter) frische Komposterde oben auf das Hochbeet.
Im Inneren vom Hochbeet passiert so einiges. Die unteren Schichten aus Holz, Schnittgut und Laub zersetzen sich langsam. Dabei entstehen Wärme und Nährstoffe.
Mehr dazu: Diese Schichten im Hochbeet sorgen für eine optimale Nährstoffversorgung
Doch nach ein bis zwei Jahren sind viele Nährstoffe in der oberen Erdschicht bereits verbraucht. Genau hier setzt der Kompost-Trick an. Der frische Kompost versorgt junge Pflanzen direkt dort, wo sie ihn am dringendsten brauchen: im oberen Wurzelbereich. Das Ergebnis sind Pflanzen, die deutlich kräftiger wachsen, oft mehr Blätter bilden oder mehr Früchte ansetzen.
Frischer Kompost hat gleich mehrere Vorteile:
Nährstoffe: Er liefert Stickstoff, Kalium und viele Spurenelemente.
Aktives Bodenleben: Mikroorganismen aus dem Kompost beleben die Erde.
Bessere Struktur: Die Erde bleibt locker und speichert Wasser besser.
Das ist der richtige Zeitpunkt, um die Kompostschicht aufzutragen
Der beste Zeitpunkt für den Kompost-Trick ist kurz vor der neuen Pflanz-Saison. Also zeitig im Frühling, vor der ersten Aussaat oder vor dem Pflanzen von Starkzehrern wie Tomaten, Zucchini oder Kürbis. Alternativ kannst du den Trick auch später nochmal anwenden, wenn du bereits geerntet hast und das Beet neu bepflanzen möchtest.
Verteile den Kompost einfach gleichmäßig über das Beet und arbeite ihn leicht in die oberste Erdschicht ein. Das war’s schon.
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