Du kennst bestimmt auch diese leichten Plastikschalen mit Klappdeckel, in denen Himbeeren, Heidelbeeren & Co. im Supermarkt verkauft werden, oder? Kaum sind die Früchte vernascht, wandert die Verpackung meist direkt in den Müll. Dabei lassen sie sich vor allem für Hobbygärtner*innen richtig clever wiederverwenden.
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Ein Mini-Gewächshaus zum Selbermachen
Die Beerenschalen eignen sich dank des Deckels perfekt als improvisierte Anzuchtstation für Samen! Geschlossen entwickelt sich darin ein feucht-warmes Mikroklima, also genau das, was Samen zum Keimen brauchen.
So funktioniert’s:
1. Lege den Boden der Schale mit Küchenpapier aus.
2. Fülle etwas Erde hinein.
3. Setze die Samen gemäß Packungsanleitung ein. Hier bei Amazon findest du ein Set mit Gemüse-Samen*.
4. Gieße vorsichtig an.
5. Deckel schließen und fertig.
Jetzt braucht dein Mini-Gewächshaus nur noch einen hellen, warmen Platz, etwa auf der Fensterbank. Schon nach wenigen Tagen kannst du beobachten, wie die ersten Keimlinge sprießen.
Wichtig: Sobald die Pflanzen sichtbar wachsen, solltest du den Deckel öffnen. Zu viel Feuchtigkeit kann sonst Schimmel begünstigen.
Gerade für alle, die sich langsam ans Gärtnern herantasten wollen, ist diese Methode ideal, weil du nicht extra Geld für Anzuchtsets ausgeben musst.
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© AdobeStock/Alexandra
Die Prachtkerze ist eine winterharte Staude, die ein echter Dauerblüher im Beet ist.

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Herbst-Salbei (Salvia x cultorum) gibt es in verschiedenen Farben. Die Staude blüht monatelang.







