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Leckerer Resteeintopf: So verwertet ihr übrig gebliebene Zutaten

Resteeintopf
Resteeintopf Credit: GettyImages

Ihr hattet ein großes Familienfest oder fahrt bald in den Urlaub und habt noch jede Menge Reste im Kühlschrank? Wir haben die Lösung für eure nicht verwerteten Lebensmittel: Probiert unser Rezept für einen Resteeintopf! So müsst ihr nichts mehr wegwerfen.

Resteeintopf hört sich erstmal nicht so verlockend an, kann aber ein echter Festschmaus sein, wenn man ihn richtig zubereitet. Vor allem, weil er sich so gut je nach Präferenzen anpassen lässt!

Mit unserem Rezept für Resteeintopf schlagt ihr direkt mehre Fliegen mit einer Klappe: Ihr verwertet Essensreste, die sonst verkommen wären und ihr zaubert ein leckeres Essen, das Familie und Freunde lange satt hält.

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Leckerer Resteeintopf: So verwertet ihr übrig gebliebene Zutaten

Rezept für Resteeintopf: Ein Gericht ganz nach eurem Geschmack!

Bei diesem Rezept gilt: Alles darf, nichts muss. Das Grundrezept ist recht simpel und enthält vor allem Zutaten, die ihr wahrscheinlich schon im Haus habt.

Alles darüber hinaus ist flexibel. Ihr habt die aufgezählten Zutaten nicht zur Hand? Kein Problem, verwendet einfach, was Kühlschrank und Vorratskammer hergeben. Experimentiert auch gerne mit euren Gewürzen – Abschmecken nicht vergessen!

Diese Zutaten braucht ihr für das Grundrezept, ca. 2 Portionen:

  • 500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 1-2 Zwiebeln, wenn vorhanden
  • 1-2 Schüsselchen Reste; Gemüse und/oder Fleisch
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Etwas Öl
  • 1-2 Esslöffel frische, getrocknete oder tiefgekühlte Kräuter, z.B. Basilikum, Petersilie oder Oregano
  • Wenn vorhanden: Ein Lorbeerblatt

Diese Reste passen gut in den Eintopf:

  • Gemüse: Vorgegartes mindestens 4-5 Minuten kochen, rohe Zutaten je nach Sorte länger.
  • Pilze: Roh etwa 10-15 Minuten garen.
  • Reis, Nudeln oder Graupen: Je nach Packungsanleitung kochen. Vorgegartes etwa 4-5 Minuten erwärmen.
  • Harte Käserinden, z.B. vom Bergkäse: Je nach Geschmack köcheln, mindestens jedoch 10 Minuten.
  • Fleisch-/Würstchenreste: Fleisch muss vollkommen durcherhitzt werden. Und bitte nicht zu lange aufbewahren! Gegartes hält sich maximal 1-2 Tage.

Optional zum Servieren:

  • Petersilie
  • Schmand
  • Käse
  • Brot

So gelingt das Gericht:

1. Putzt und schält euer Gemüse. Schneidet dann alle Reste in kleine Stücke. Schnippelt eure Zwiebeln und bratet sie kurz in einem großen Topf an. Wenn ihr Fleisch habt, dann dieses ebenfalls anbraten.

Tipp: Wenn ihr nur Gemüse verwendet, könnt ihr den Eintopf am Ende auch mit etwas Sahne pürieren. Dann erhaltet ihr eine cremige Suppe.

2. Löscht Zwiebeln und Fleisch mit Brühe ab und lasst sie aufkochen. Fügt dann nach und nach eure Reste hinzu. Denkt daran, dass manche Zutaten längere Garzeiten haben, insbesondere wenn sie noch roh sind. Gebt diese zuerst zur Brühe.

Auch lecker: Soßenreste, stückige Tomaten aus der Dose und Tomatenmark machen sich ebenfalls toll im Eintopf.

3. Fügt die Kräuter und Reste eurer Wahl hinzu. Lasst euren Eintopf köcheln, bis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht ist und alle Zutaten gegart beziehungsweise vollkommen erhitzt wurden. Gebt, wenn nötig, etwas Brühe hinzu.

4. Würzt abschließend mit Salz und Pfeffer. Nehmt, wenn nötig, das Lorbeerblatt und die Käserinden heraus. Teilt den Eintopf auf, garniert ihn optional mit Kräutern, Käse oder Schmand und serviert ihn dampfend warm.

Servier-Idee: Bratet kleingeschnittenes, altbackenes Brot mit etwas Öl in der Pfanne an oder backt es im Ofen auf. So erhaltet ihr knusprige Croûtons.

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