Mit der Ordnung ist es immer so eine Sache. Ich nehme mir fest vor, regelmäßig aufzuräumen, um die Wohnung dauerhaft ordentlich zu halten und das Chaos gar nicht erst entstehen zu lassen. Aber dann kommt der Alltag dazwischen.
Genau deshalb liebe ich einfache Methoden, die das Putzen und Aufräumen wirklich vereinfachen. Eine davon ist die sogenannte 5×5-Methode.
Was ist die 5×5-Methode?
Die Idee ist super simpel: Du suchst dir fünf Räume oder Bereiche in deiner Wohnung aus und widmest jedem davon genau fünf Minuten. Das können zum Beispiel Küche, Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Flur oder Arbeitszimmer sein.
Du stellst dir einen Timer auf fünf Minuten und putzt oder räumst in dieser Zeit so viel wie möglich auf. Danach wechselst du in den nächsten Raum. Nach allen fünf Bereichen bist du fertig und hast in nur 25 Minuten quasi die ganze Wohnung auf Vordermann gebracht.
Warum man in fünf Minuten so viel schaffen kann
Auf den ersten Blick wirken fünf Minuten natürlich ziemlich kurz. Tatsächlich kann man in dieser Zeit aber erstaunlich viel schaffen.
Zum Beispiel in der Küche:
- Geschirr in die Spülmaschine räumen
- Arbeitsflächen abwischen
- herumstehende Dinge zurück an ihren Platz legen
Im Bad reicht die Zeit locker für:
- Handtücher ordentlich aufhängen oder austauschen
- Über Spiegel und Waschbecken wischen
- Mit der WC-Bürste kurz die Toilette schrubben
Im Wohnzimmer kann man in wenigen Minuten:
- Decken zusammenlegen
- Herumliegende Dinge/Spielsachen einsammeln
- Kissen aufschütteln
Das sind die Vorteile der 5×5-Methode
Zum einen macht diese Methode das Aufräumen automatisch effizienter, weil du weißt, dass du nur fünf Minuten pro Raum hast. Statt sich schnell ablenken zu lassen, kümmert man sich zuerst um die Dinge, wie wirklich ins Auge fallen.
Das Ergebnis ist keine absolut perfekt geputzte, tiefengereinigte Wohnung. Dafür schafft es aber täglich in kürzester Zeit ein wenig Struktur, bevor das Chaos überhand nehmen kann.
Vor allem für Menschen, die das Aufräumen sonst gerne aufschieben, ist die Methode perfekt. Die kurzen, überschaubaren Aufgaben wirken weniger abschreckend. Und kaum hat man den Anfang gefunden, klappt es mit der Putzroutine gleich viel besser.
Tipps, damit die Methode noch besser funktioniert
Timer stellen: Verlass dich zumindest anfangs nicht auf deine innere Uhr, sondern stelle dir tatsächlich eine Uhr zum Aufräumen. Dadurch kriegt das Ganze zudem einen gewissen „Spielmodus“, mit dem man zum Beispiel auch Kinder super motivieren kann, mitzumachen.
Mehr dazu: Kluge Eltern kennen diese 5 Ordnungs-Hacks fürs Kinderzimmer
Putzmittel griffbereit halten: Stell dir vorher schon einmal Lappen, Spray und Staubsauger bereit, damit du keine Zeit verlierst, danach zu suchen, sondern direkt loslegen kannst.
Die Methode regelmäßig nutzen: Besonders effektiv wird’s erst, wenn man die Methode mehrmals pro Woche einsetzt. Dann entstehen große Chaosberge erst gar nicht.
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