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Mehr trinken: 5 Tricks, die zum Wasser trinken motivieren

Mehr trinken: 5 Tricks, die zum Wasser trinken motivieren
© Getty Images/iStock

Vorab im Video: 5 Anzeichen, dass du zu wenig Wasser trinkst

Täglich viel Wasser zu trinken ist gesund.. Aber nicht jedem fällt es gleichermaßen leicht, ausreichend zu trinken. Hier findest du deshalb ein paar Tricks, wie Wasser trinken ganz easy zur Gewohnheit wird.

Inhaltsverzeichnis

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte jede*r Erwachsene täglich mindestens anderthalb Liter Wasser trinken. Das klingt so einfach – stellt aber dennoch für viele Menschen (mich eingeschlossen) ein Problem da.

Die wenigsten Menschen schaffen es, die pro Tag empfohlene Wassermenge zu sich zu nehmen. Ziemlich ungesund, wenn man bedenkt, dass der menschliche Körper zu 50 bis 65 Prozent aus Wasser besteht und ohne Wasser nicht richtig funktionieren kann.

Das Wissen ist aber bekanntlich das eine, danach zu handeln das andere, vor allem wenn man im Stress ist, Wasser trinken nicht mag oder kein Durstgefühl hat. Deshalb sind hier ein paar simple Tipps, die dir dabei helfen, in Zukunft mehr zu trinken.

So schaffst du es, im Alltag mehr zu trinken

Letztlich ist es egal, ob du Wasser aus dem Hahn oder aus der Flasche trinkst. Die Hauptsache ist, dass du jeden Tag auf die für dich nötige Trinkwassermenge kommst.

Dabei gilt: Die empfohlene Wassermenge von rund 1,5 Litern sollte auf den ganzen Tag verteilt getrunken werden. „Vortrinken“, um eine Wasserreserve für schlechte Zeiten anzulegen, funktioniert leider nicht. Und abends den vergessenen Liter Wasser in sich reinkippen, ist leider auch suboptimal.

Zudem ist es gerade im Sommer wichtig, viel zu trinken, weil der Körper mehr Flüssigkeit verliert. Bei Temperaturen über dreißig Grad dürfen es statt der gewohnten 1,5 Liter gerne auch 2,5 Liter bis 3 Liter Wasser sein.

Tipp: Um den erhöhten Wasserbedarf zu unterstützen, kannst du zusätzlich vermehrt wasserreiche Lebensmittel essen, wie Gurken, Tomaten, Erdbeeren, Grapefruits oder (Wasser-)Melone.

Tipp 1. Kleine Gewohnheit rund um den Tag helfen dir ganz easy

Oft reicht es schon, ein paar kleine Punkte im Tagesablauf zu ändern, um den Wasserhaushalt zu verbessern. Das fängt schon beim Aufstehen bzw. Schlafen gehen an.

Stell dir beispielsweise eine kleine Flasche Wasser auf den Nachttisch. Oft wachen wir nachts durstig auf, sind dann aber zu faul, um aufzustehen und uns etwas zu trinken zu holen. Eine Flasche Wasser neben dem Bett ist da perfekt.

Nutze auch direkt den Morgen, um deinem Organismus einen Schuss Wasser zu gönnen. Starte direkt als erstes mit einem Glas Wasser in den Tag, gerne mit einem Schuss Zitrone.

Noch eine Tipp: Gewöhn dir an, beim Essen zu trinken. Früher war das verpönt, mittlerweile gehört es aber wieder zum guten Ton. Und: Willst du abnehmen oder deinen Heißhunger etwas bremsen, kannst du auch vor dem Essen ein Glas Leitungswasser zu dir nehmen. Das füllt den Magen und bremst den Heißhunger.

Tipp 2. Das Auge trinkt mit

Es heißt ja: Das Auge isst mit. Das ist beim Trinken nicht so viel anders. Das beginnt schon bei der Glasform. Greif lieber zu bauchigen Gläsern als zu schmalen, hohen Trinkgefäßen. Bei gleicher Füllmenge wirkt ein rundliches Glas kleiner und dadurch leichter zu bewältigen, als ein großes Glas. Reine Psychologie!

Tipp: Das Glas sollte immer ganz voll sein – gewöhne dir an, ein einmal geleertes Glas sofort wieder aufzufüllen. Um dein Trinkpensum nachvollziehen zu können, sind Trinkgläser mit Fassungsvermögen von genau 250 ml praktisch. Wenn du davon sechs bis acht Stück getrunken hast, hast du dein Tagessoll erreicht. Oft hat man nämlich kein richtiges Gefühl dafür, wie viel (oder wenig) man bereits am Tag getrunken hat.

Auch lesen: Gesünder leben: Was ist eine ausgewogene Ernährung?

Tipp 3. Kleine Gadgets um mehr zu trinken

Mittlerweile gibt es viele Gadgets, die dir dabei helfen, mehr zu trinken. Manche Trinkflaschen sind nicht nur hübsch anzusehen, sie erinnern dich sogar daran, mehr zu trinken. Gerade wer viel unterwegs ist, kann so sein tägliches Trinkpensum schaffen.

Es gibt z.B. Trinkflaschen, die eine aufgezeichnete Trinkmarkierung mit Uhrzeiten besitzen. Die Skala teilt den Tag in 2 x 4 (= 8) Einheiten ein, sodass du pro Stunde angeregt wirst, ein Glas Wasser bzw. 250 ml Wasser zu trinken.

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Eine schöne Trinkflasche mit Zeitmarkierung hilft dabei, mehr zu trinken
Credit: Amazon.de/Marke: Hydracy

Es gibt auch spezielle Erinnerungs-Apps, die zum Einhalten des Trinkpensums motivieren. Wer arbeitet oder unterwegs ist und die Zeit aus den Augen verliert, kann auch ein einprogrammiertes Handy-Memo für das regelmäßige Wasser trinken nutzen. Der top bewertete „Wasser Trinkwecker“ von der Leap Fitness Group ist beispielsweise personalisierbar und alarmiert dich wie ein Wecker, wenn es Zeit zum Trinken wird.

Tipp 4. Mehr trinken durch Sparringspartner*innen

Es geht nichts über eine Erinnerungsstütze aus Fleisch und Blut – etwa durch einen Mitbewohner oder Arbeitskollegen. Am besten motiviert ihr euch gegenseitig dazu, mehr zu trinken. Das geht auch im Job wunderbar: Jede*r stellt sich morgens eine 1,5-Liter-Wasserflasche auf den Tisch, die beim Feierabend leer sein muss.

Tipp 5. Mach Trinken zum Genuss

Wenn du nur wegen des faden Geschmacks von Leitungswasser oder Mineralwasser zu wenig trinkst, lohnt es sich, das Wasser zu aromatisieren. Damit das Getränk nicht ungesund wird, solltest du aber auf zuckerhaltige Sirups oder Säfte verzichten.

Etliche Firmen haben sich hier zum Glück leckere Lösungen ausgedacht. Von waterdrop gibt es z.B. kleine Pastillen, die aus reinen Frucht- und Pflanzenextrakten bestehen und sich wie eine Brausetablette im Wasser auflösen.

Frisch, gesund und komplett ohne Verpackungsmüll ist selbstgemachtes Infused Water. Einfach das gewaschene Lieblingsobst klein schneiden und mit Wasser und frischen Kräutern mischen. Das Aromawasser braucht allerdings mindestens zwei Stunden, damit die Zutaten durchziehen können.

Damit die Fruchtstücke deines Infused Waters nicht traurig im Glas herumtreiben und dich beim Trinken stören, kannst du direkt zu einer Flasche mit separiertem Fruchteinsatz greifen (hier bei Amazon)*.

Tipp: Mehr Abwechslung kommt ebenfalls durch den Wechsel von heißen und kalten Getränken auf. Statt nur Leitungswasser zu trinken, kannst du zwischendurch gerne mal eine Tasse ungesüßten Tee oder selbstgemachten Eistee ohne Zucker trinken.

Hast du zuhause übrigens sehr kalkhaltiges Wasser, wäre auch ein Wasserfilter eine gute Idee. Und Sprudelfans sparen sich das Kistenschleppen mithilfe eines SodaStreams. Die Umwelt freut sich direkt mit und man hat immer was zum Trinken im Haus.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder akute Beschwerden auf, solltet ihr eure Ärztin oder euren Arzt kontaktieren oder in der Apotheke um Rat fragen. Über die bundesweite Nummer 116117 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst erreichbar.

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