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Keine Erdbeerhaut: Warum ich statt Rasierschaum Butter verwende

Frau, die sich im Badezimmer die Beine rasiert.
© Getty Images

Vorab im Video: Diese Fehler sollte man bei der Rasur vermeiden

Butter statt Schaum? Ich habe dieses Drogerie-Produkt beim Rasieren getestet und war vom Ergebnis meiner Haut überrascht.

Manchmal sind es genau diese Zufallsfunde in der Drogerie, die einen erstaunen. So ging es mir jedenfalls vor ein paar Wochen bei meiner neuesten Entdeckung. Eigentlich wollte ich nur schnell Rasierschaum nachkaufen, stattdessen fiel mir plötzlich Rasierbutter* ins Auge.

Ehrlich gesagt wusste ich bis dahin gar nicht, dass es so etwas gibt. Rasiergel? Klar. Rasierschaum? Benutze ich seit Jahren. Aber Rasierbutter? Das klang irgendwie spannend, also musste sie natürlich mit.

Mein Test: Rasierbutter statt Rasierschaum

Zu Hause war meine Neugier groß und ich habe sie direkt beim nächsten Duschen ausprobiert. Doch was ist Rasierbutter genau? Rasierbutter ist ein besonders reichhaltiges Rasurprodukt mit butterartiger Textur, das die Haut während der Rasur schützt und gleichzeitig pflegt.

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Der größte Unterschied zeigt sich in der Textur und Anwendung. Während Rasierschaum luftig und leicht ist, fühlt sich Rasierbutter deutlich cremiger an.

Und während Schaum-Produkte eher direkt auf die nasse Haut aufgetragen werden, wird bei der Butter empfohlen, sie auf trockener Haut anzuwenden und erst dann die Haut zu befeuchten.

Während der Anwendung der Rasierbutter entsteht dann ein pflegender Film, der vom Rasierer nicht abgetragen wird, sondern an der Haut haftet. Daher habe ich beim Test schnell gemerkt: Die Haut fühlt sich viel besser geschützt an.

Was ist besser: Rasierbutter oder Rasierschaum?

Normalerweise habe ich nach der Rasur oft mit Rötungen, wunden Stellen oder diesen typischen dunklen Punkten (auch bekannt als Erdbeerhaut) zu kämpfen. Deshalb creme ich meine Haut eigentlich immer ein, um Rasurbrand vorzubeugen.

Mit der Rasierbutter fiel dieser Schritt in meiner Routine gänzlich weg. Meine Haut fühlte sich nach der Rasur glatt, weich und gepflegt an. Rötungen? Fehlanzeige. Erdbeerhaut? Ebenfalls nicht zu sehen. Eine beruhigende Lotion auf die rasierte Haut aufzutragen, brauchte ich nicht.

Einen kleinen Nachteil hat das Produkt allerdings…

Ganz perfekt ist Rasierbutter für mich jedoch nicht. Was mir aufgefallen ist: Die butterige Konsistenz blieb teilweise sowohl am Rasierer als auch am Boden meiner Dusche haften. Kein Drama, aber definitiv ein Unterschied zu Rasierschaum, der sich leichter wegspülen lässt. Damit man nicht ausrutscht, sollte man die Dusche reinigen.

Mein Fazit zum Rasierbutter-Test

Wenn du dich zwischen Rasierbutter und Rasierschaum entscheiden willst, kommt es am Ende ein bisschen darauf an, was dir bei der Rasur wichtiger ist: Komfort oder Pflege.

Wenn deine Haut schnell zu Rasurbrand oder Erdbeerhaut neigt, könnte Rasierbutter einen Versuch wert sein. Wenn du dagegen einfach nur eine schnelle, unkomplizierte Rasur willst, bleibt Rasierschaum wahrscheinlich praktischer.

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