Vor ein paar Tagen war ich mutig. Die Temperaturen im mittleren, zweistelligen Bereich und die warmen Sonnenstrahlen haben mich dazu verleitet, meine Sneakers gegen meine Birkenstock Naples zu tauschen. Wohlgemerkt ohne Socken. Für meine Füße war das absolut in Ordnung. Sie haben nicht gefroren. Mich hat aber etwas anders gestört. Und zwar meine Fersen (auch, wenn sie eigentlich von meiner Wide Leg Jeans verdeckt wurden).
Ich gebe zu: Ich habe meinen Füßen in den vergangenen Monaten nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie sie es verdient hätten. Verpackt in Socken und versteckt in Schuhen waren sie quasi „nicht sichtbar“. Wieso also übermäßig pflegen?
Für meine Ignoranz habe ich jetzt aber die Quittung bekommen. Meine Füße sind super trocken und an den Fersen hat sich Hornhaut gebildet. Noch am selben Tag habe ich ihnen deshalb ein Wiedergutmachungs-Pflegeprogramm gegönnt: Hornhautfeile und Creme.
Mein Tipp: Diese 1-Euro-Hornhautfeilen aus der Drogerie
Um meine Füße wieder vorzeigbar zu machen, musste erstmal die Hornhaut an den Fersen runter. Mittlerweile gibt es hierfür etliche Hilfsgeräte – die Auswahl reicht vom klassischen Bimsstein bis hin zu elektrischen Geräten.
Ich habe schon vieles ausprobiert und nutze verschiedene Produkte, um meine Hornhaut zu entfernen. Dieses Mal habe ich eine einfache Hornhautfeile aus der Drogerie (gibt es bei dm von Balea* und bei Rossmann von Fusswohl*) aus meiner Beauty-Schublade gezaubert, um meine Fersen wieder glatt zu bekommen.

Der Vorteil: Die Anwendung ist super simple, schnell und effektiv. Ich brauche keinen Strom, keine Batterien und keinen vollen Akku. Ich muss mir nicht überlegen, welcher Aufsatz passend ist und das Gerät hinterher auch nicht aufwendig reinigen.
Die meisten Feilen haben eine grobe und eine feine Schmiergelseite. Es wird empfohlen, stärkere Verhornungen mit der groben Seite zu entfernen und dann mit der feinen Seite sanft nachzuglätten. Genauso habe ich es auch gemacht. Wie gesagt: simple, schnell und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alles wieder schön glatt.
Zum Schluss habe ich meine Füße noch mit einer Fußcreme behandelt. Mein Tipp: Die Allpresan Schaum-Creme Nr. 3 für sehr trockene Haut*, die schnell einzieht, nicht fettet und ein seidenweiches Gefühl auf der Haut hinterlässt.
Ich weiß, dass meine Füße jetzt nicht so schön weich und gepflegt bleiben werden. Jedenfalls nicht von alleine. Wenn du, wie ich, die Schönwetter-Saison mit gepflegten Füßen genießen möchtest, müssen wir unsere Füße regelmäßig von Hornhaut befreien und, noch wichtiger, regelmäßig eincremen.
Meine Alternative: ein elektrischer Hornhautentferner
Wie bereits geschrieben: Ich verwende unterschiedliche Produkte, um meine Hornhaut zu entfernen. Neben der 1-Euro-Feile aus der Drogerie, die ich immer zu Hause habe, nutze ich auch gerne den elektrischen Hornhautentferner VacuPedi von Silk’n*.

Abgesehen davon, dass er aussieht, wie ein stylischer Haartrockner und sich damit gerne mit dem Wort „fotogen“ schmücken darf, tut er, was er soll. Anschalten, an die trockene Ferse halten und machen lassen. Locker, ohne Kraftaufwand (sonst stoppt der Vorgang).
Die Schleifscheibe rotiert, entfernt Hornhaut und macht die Fersen wieder schön glatt. Das Besondere: Die abgestorbenenen Hautschüppchen, also dieser weiße Staub, wird einfach aufgesaugt. Das Gerät verfügt nämlich über ein integriertes Saugsystem, sodass der Boden oder die Duschwanne sauber bleiben. Da der VacuPedi akkubetrieben ist, kann man seine Füße überall pflegen, wo man möchte.
Kleiner Nachteil: Man soll den VacuPedi nach jedem Gebrauch auseinandernehmen und reinigen. Das kostet, wenn man es ordentlich macht, etwas Zeit.
Wie entsteht eigentlich Hornhaut an den Füßen?
Hornhaut an den Füßen entsteht, weil die Haut dort weniger Talgdrüsen hat und deshalb schneller trocken und spröde wird. Langes Stehen, Gehen oder zu enges Schuhwerk sorgt zusätzlich für Druck und Reibung, auf die die Haut mit Verdickung reagiert. Fehlstellungen wie Hallux Valgus oder Hammerzehen führen zu ungleichmäßiger Belastung und begünstigen Schwielen, während das Alter die Haut insgesamt trockener und anfälliger für Hornhaut macht. Außerdem spielt die genetische Veranlagung eine Rolle, denn manche Menschen neigen von Natur aus stärker dazu.
Wichtiger Hinweis zum Schluss: Wenn die verhornte Haut nicht mehr nur Hornhaut ist, sondern Risse, Schrunden oder starke Schmerzen auftreten, solltest du lieber einen Arzt/eine Ärztin oder einen Podologen/eine Podologin aufsuchen, um die für dich richtige Behandlung zu finden.
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