Letztens brauchte ich etwas aus dem obersten Fach meines Badezimmerschranks. Da ich ziemlich klein bin, musste ich eine Trittleiter zur Hilfe nehmen. Dann die böse Überraschung: Auf den Schränken und auf dem Trockner, der bei mir auf der Waschmaschine steht, befand sich eine dicke Staubschicht.
Durch den Perspektivwechsel konnte ich Stellen sehen, die sonst außerhalb meines Blickfelds bleiben. Daher habe ich diese Stellen auch beim Putzen gar nicht beachtet. Meine Gäste hingegen haben genau diese Stellen garantiert gesehen, weil die meisten schlichtweg größer sind als ich.
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Dabei muss der Größenunterschied gar nicht so gravierend sein wie in meinem Fall, es reicht schon, wenn etwas nicht auf unserer Augenhöhe liegt, um es beim Putzen zu übersehen.
Das habe ich nun zum Anlass genommen, um den Perspektivwechsel in der gesamten Wohnung anzuwenden.
Dieser einfache Perspektivwechsel entlarvt versteckten Schmutz
Der Trick: Stelle dich einfach auf eine Trittleiter oder auf einen Stuhl mitten ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer oder einen anderen Raum deiner Wahl und sieh dich um. Glaub mir, du wirst überrascht sein, was man im Alltag so alles übersieht: Die Oberseite der Dunstabzugshaube, Schrankoberflächen, Lampenschirme oder die Griffe von Hochschränken.
Wenn du Wert auf eine rundum saubere Wohnung legst, ist der Perspektivwechsel wirklich ein genialer Trick, gerade für den Frühjahrsputz.
Schwer erreichbare Stellen kannst du übrigens perfekt mit diesem Teleskop-Staubfänger von Tchibo* sauber machen.
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Der Perspektivwechsel lohnt sich auch in die andere Richtung
Den Trick kannst du natürlich genauso gut umkehren. Geh doch einfach mal in die Hocke oder knie dich mitten im Raum hin. Wenn du dich jetzt umsiehst, entdeckst du garantiert Stellen, die du sonst nicht auf dem Schirm hast: Seien es Kaffeespritzer auf den Abschlussblenden der Küche, Staub auf den Fußleisten oder Flecken auf dem unteren Drittel der Schränke.
Ich habe daraufhin zum Beispiel meine Fußbodenleisten oder die untere Hälfte meiner Küchenfronten auf Vordermann gebracht. Auch wenn ich jetzt nicht jede Woche auf eine Leiter steige und mich in der Wohnung umsehe, bin ich durch den Trick viel sensibler für Stellen, die ich beim Putzen vorher nie beachtet habe.
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