Manche Ecken in der Küche werden schneller schmutzig, als man denkt. Ganz vorne mit dabei: der Backofen. Gegen hartnäckige, eingebrannte Reste und Fettspritzer hilft Backofenreiniger. Doch so effektiv das Mittel auch ist, im Umgang damit gibt es einiges zu beachten. Diese sieben Fehler solltest du unbedingt vermeiden:
1. Backofenreiniger im selbstreinigenden Ofen verwenden
Wer einen selbstreinigenden Backofen hat, sollte kein klassisches Backofenspray verwenden. Die aggressive Chemie kann die spezielle Emaille-Beschichtung angreifen und dauerhaft beschädigen. Schau vor der Anwendung daher unbedingt in die Bedienungsanleitung deines Geräts. Dort steht in der Regel, welche Reinigungsmittel erlaubt sind.
2. Einfach alles einsprühen
Sprühe bei der Anwendung nicht einfach alles ein, denn auf Heizstäben oder Dichtungen hat es nichts verloren. Das Spray kann die Materialien angreifen und Dichtungen porös machen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Spray stattdessen zuerst auf ein Tuch sprühen und dann so auf den Garraum auftragen.
3. Ohne Handschuhe putzen
Backofenreiniger ist kein harmloses Hausmittel. Die enthaltenen Stoffe sind ätzend – und das nicht nur für eingebranntes Fett, sondern auch für deine Haut. Trage darum unbedingt Putzhandschuhe (wie diese von Amazon*), bei starkem Sprühnebel ist sogar eine Schutzbrille sinnvoll.
4. Keine oder zu wenig Belüftung
Achte beim Putzen darauf, ordentlich in der Küche zu lüften. Die Dämpfe können die Atemwege reizen und Kopfschmerzen verursachen. Darum Fenster auf, Dunstabzugshaube an, und im Idealfall den Raum während der Einwirkzeit verlassen.
5. Anwendung in der Nähe von Kindern oder Haustieren
Backofenreiniger kann für Kinder und Haustiere extrem gefährlich sein. Sorge dafür, dass während des Putzens niemand im Raum ist und lüfte danach gründlich. Im Anschluss solltest du das Spray zudem außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
6. Zu kurze Einwirkzeit
Lies dir vor der Anwendung stets die empfohlene Einwirkzeit durch. Denn wenn der Reiniger zu früh abgewischt wird, kann sich der Schmutz meist nicht richtig lösen. Man schrubbt stärker und beschädigt im Zweifel noch die Oberfläche des Backofens.
7. Rückstände nicht gründlich entfernen
Auch ein beliebter Fehler: Nach dem Putzen bleibt oft ein unsichtbarer Film des Reinigers zurück. Beim nächsten Aufheizen können diese Rückstände unangenehm riechen oder sogar den Geschmack von Speisen beeinflussen. Wische den Ofen mehrmals mit klarem Wasser aus, ein letzter Durchgang mit Essigwasser kann zusätzlich helfen.

