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Ordnung schaffen leicht gemacht: Die 10-Tage-Ausmist-Challenge

Aufgeteiltes Bild in vier Kacheln: in einem sind Schrauben zu sehen, Geschenkpapier, Tupperdosen, eine Schublade mit Stiften.
© Adobe Stock/ Road Red Runner/New Africa/AAlves/Zarina Lukash

Schritt für Schritt zu mehr Ordnung

So mistest du unnötige Dinge in der Wohnung stressfrei aus.

Ordnung schaffen ohne Stress: Unsere 10-Tage-Ausmist-Challenge hilft dir, in kleinen Schritten Ballast loszuwerden.

Du willst anlässlich des Frühlings mal so richtig ausmisten, hast aber keine Lust die gesamte Wohnung auf einen Schlag in ein riesiges Chaos zu stürzen? Dann habe ich einen Vorschlag: die 11-Tage-Ausmist-Challenge. Jeden Tag nimmst du dir nur einen Bereich oder Gegenstand vor, dem es an den Kragen geht. Schritt für Schritt wird deine Wohnung dann mit nur wenigen Minuten am Tag ordentlicher und du fühlst dich endlich wieder leichter.

Tag 1: Bettwäsche & Handtücher

Wenn ich ehrlich bin, rotiere ich meine Bettwäsche ohnehin nur zwischen zwei, vielleicht drei Sets. Und trotzdem liegen in den Tiefen meines Schranks noch einige weitere, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr benutzt habe. Stücke mit hartnäckigen Flecken, ausgeblichene Farben oder Muster, die einfach nicht mehr zu mir passen. Warum also aufbewahren, was ich auch in Zukunft nicht mehr benutzen werden? Stattdessen reicht es völlig, sich auf wenige, schöne Sets zu konzentrieren.

Gleiches gilt für Handtücher. Davon kannst du bestimmt so einige aussortieren, die inzwischen nicht mehr ansehnlich sind oder mit Jahren aufgeraut wurden, dass man sie keinem Gast mehr anbieten würde.

Wegwerfen musst du deine Handtücher nicht. Denn kaum jemand weiß, was man mit alten Handtüchern alles machen kann.

Tag 2: Vorratsdosen

Deckel ohne Dose, Dose ohne Deckel… Geh einmal durch deinen Bestand von Plastikbehältern und Tupperdosen und trenne dich konsequent von allem, was unvollständig ist. Vielleicht lohnt sich ein Umstieg auf hochwertige Glas- oder Keramikbehälter, oder du ersetzt all deine Vorratsdosen mit diesem einen Deli Container-Set.

Tag 3: Make-up

Wann hast du zuletzt dein ganzes Make-up durchgeschaut? Bei mir sammeln sich schnell verschiedene Lippenstifte, Mascara und Foundations an, die doch nicht so richtig zu meinem Ton gepasst haben, aber die ich zu schade zum Wegwerfen fand. Sie landen in meiner Schublade und versauern dort. Und das wortwörtlich, denn auch Kosmetik hat ein Ablaufdatum und sollte aussortiert werden.

Lesetipp: Sonnencreme abgelaufen: Sollte ich die Creme noch nutzen oder wegwerfen?

Tag 4: Tassen & Gläser

Brauchst du wirklich zwanzig verschiedene Tassen und Gläser? Die meisten sammeln sich ganz nebenbei an, als Mitbringsel aus dem Urlaub oder Weihnachtsgeschenk. Doch wie viele davon benutzt du tatsächlich? Gehe durch deinen Schrank und beschränke dich bewusst auf ein paar Lieblingsstücke für deinen Morgenkaffee und einem stimmigen Set für wenn Besuch ansteht. Vom Rest darfst du dich mit gutem Gewissen trennen.

Tag 5: Einkaufstüten

Bei mir gibt es eine große Einkaufstüte, in die ich immer wieder neue Tüten stopfe, wenn ich bei einem Event einen Jutebeutel mitbekommen habe oder beim Einkaufen eine neue Tasche kaufen musste, weil ich keine dabei hatte. Hier kannst du ordentlich aussortieren. Behalte ein paar fürs Auto und vielleicht eine, die sich klein zusammenfalten lässt für unterwegs. Mehr brauchst du im Alltag selten.

Tag 6: Gewürze und Saucen

Wann hast du das letzte Mal getrockneten Dill benutzt? Oder dieses eine Gewürz, das du im Urlaub gekauft hast? Wenn du dich nicht erinnern kannst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du es aussortieren solltest. Gleiches gilt für angebrochene Gläser und Saucen im Kühlschrank, von denen sich der verklebte Schraubdeckel kaum mehr öffnen lässt.

Tag 7: Socken

Wenn die Sockenschublade überquillt, ist es an der Zeit, sich anzuschauen, welche Löcher haben oder ausgeleierte Bündchen. Die können alle weg. Genauso die einzelnen Socken, bei denen das Gegenstück von der Waschmaschine gefressen wurde.

Mehr dazu: Achtung: Hierhin verschwinden die Socken in der Waschmaschine wirklich

Du kannst alte Socken noch für DIY-Projekte nutzen, aber an deine Füße gehören sie nicht mehr.

Tag 8: Stifte

Schubladen voller Kugelschreiber, die genau dann nicht mehr schreiben, wenn eine Karte ausgefüllt werden muss? Schluss damit. Teste deine Stifte einmal konsequent durch und wirf alles weg, was nicht mehr funktioniert. Dasselbe gilt für alte Bleistifte mit bröseligen Radiergummis.

Tag 9: Schrauben und Kleinteile

Diese ominöse Dose mit Schrauben, Nägeln und undefinierbaren Teilen aus dem letzten IKEA-Paket hat fast jeder. Wenn du kein konkretes Projekt in Planung hast, brauchst du das meiste davon wahrscheinlich nicht mehr.

Tag 10: Magazine & Geschenkpapier

Nach Feiertagen oder Geburtstagen bleiben oft diese einzelnen Stücke von der Geschenkpapierrolle übrig, die man irgendwie trotzdem aufbewahrt, weil sich damit vielleicht noch ein kleines Geschenk einpacken lässt. Aber wenn wir ehrlich sind, ist das meiste davon nicht mehr nutzbar und nimmt nur Platz weg.

Und wenn du in deiner Freizeit nicht gerade Scrapbooking betreibst, können alte Zeitschriften ebenfalls gleich weg. Vielleicht reißt du noch das ein oder andere Rezept oder eine clevere Bastelidee raus. Aber der größte Teil des Stapels Magazine kann getrost in den Müll. Tipp: Stattdessen kannst du auch auf ein digitales Abo umsteigen, so sparst du dir in Zukunft das Papierchaos.

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