Endlich steht der Frühling vor der Tür und wir können wieder entspannt auf der Terrasse sitzen und die Sonne genießen. Lediglich Richtung Abend kann es in den Übergangsmonaten noch ziemlich frisch werden.
Gerade dann sind Heizstrahler für die Terrasse eine praktische Lösung, um auch bei sinkenden Temperaturen draußen nicht zu frieren. Allerdings gelten die Wärmestrahler auch als Stromfresser. Aber stimmt das wirklich?
Worauf es bei Heizstrahlern wirklich ankommt und wie du trotzdem Strom sparen kannst, erfährst du hier.
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Darum sind Infrarot-Heizstrahler besser als Heizpilze
Heizpilze, die mit Gas betrieben werden, sind darauf ausgelegt, große Flächen zu erhitzen und dürfen ausschließlich im Außenbereich eingesetzt werden. Problematisch ist, dass während des Betriebs eine Menge Energie an die Umgebungsluft verloren geht. Außerdem stoßen Gasheizpilze viel CO₂ und Kohlenmonoxid aus. Das macht sie besonders klimaschädlich.
Für den privaten Gebrauch auf der Terrasse oder dem Balkon sind Infrarot-Heizstrahler daher die bessere Wahl. Sie werden zwar mit Strom betrieben, dafür heizen sie aber deutlich effizienter, weil sie im Gegensatz zu gasbetriebenen Strahlern nicht erst die Umgebungsluft aufwärmen. Stattdessen ist die Wärme sofort spürbar.
Wie viel Strom verbrauchen Infrarot-Heizstrahler für die Terrasse?
Allgemein wird empfohlen, dass Heizstrahler zwischen 2000 und 3000 Watt haben. Damit braucht so ein Heizstrahler eine ganze Menge Energie und die ist natürlich nicht günstig.
Im Schnitt kostet ein Gerät mit 2500 Watt zwischen 67 Cent und einem Euro pro Stunde je nach Energiepreis. Wer den Heizstrahler zweimal in der Woche über 2 Stunden in Betrieb nimmt, kommt somit schon mal auf 208 Euro im Jahr.
Dennoch lohnt es sich. in einen qualitativ hochwertigen Infrarot-Heizstrahler zu investieren, da hier die Wärmeverteilung in der Regel am besten ist.
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Heizstrahler mobil oder fest montiert: Was ist sinnvoller?
Ein mobiles Heizgerät ist in aller Regel ein Standgerät, bei dem die Heizelemente vertikal ausgerichtet sind. Dadurch geht die Wärme nicht so sehr in die Breite. Wer auf Terrasse oder Balkon eine fest installierte Sitzecke hat, sollte sich daher besser einen waagerechten Decken- oder Wandheizstrahler anschaffen.
Da Deckenstrahler von oben heizen, spürt man die Wärme vor allem an Kopf und Nacken. Das kann, je nach Entfernung, für manche Personen eher unangenehm sein. Ein Infrarot-Heizstrahler, der an der Wand montiert wird, ist daher meist die bessere Lösung.
Ein Test der FAZ zeigt, dass ein Heizstrahler mit 3000 statt 2500 Watt nicht unbedingt besser wärmt. Hier kommt es vielmehr auf die Qualität des Geräts an.
Energiesparen trotz Heizstrahler: Tipps für die Montage
Um Energie zu sparen, ist nicht nur die Qualität des Geräts entscheidend, sondern auch die optimale Ausrichtung. Gerade bei fest montierten Strahlern macht es Sinn, sich bei der Montage ausreichend Zeit zu nehmen, um genau herauszufinden, an welcher Stelle der Heizstrahler am effizientesten Wärme abgibt.
- Der Heizstrahler sollte so ausgerichtet werden, dass er die Sitzgruppe bzw. das zu wärmende Objekt bestmöglich bestrahlen kann. Beachte, dass die Wärmeentwicklung deutlich abnimmt, wenn jemand genau vor dem Gerät steht.
- Die ideale Höhe liegt je nach Sitzbereich zwischen 1,8 und 2,2 Metern. Hängt der Heizstrahler zu hoch, kommt die Wärme kaum im Sitzbereich an.
- Der Sitzbereich sollte im Idealfall an den Seiten und nach oben geschlossen sein. Dadurch wird der Heizstrahler windgeschützt und es geht weniger Wärme verloren.
- Montiere den Heizstrahler am besten im Dunkeln. Dann kannst du anhand des orangefarbenen Heizkegels genau sehen, wohin sich die Wärme verteilt. Somit kannst du auch den perfekten Neigungswinkel ausmachen.
Achtung: Wer eine komplette Sitzecke erwärmen möchte, braucht voraussichtlich zwei oder mehr Heizstrahler. Für den größten Effekt solltest du diese gegenüber voneinander montieren.
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