Du möchtest neue Blumen pflanzen, legst aber Wert darauf, dass du sie in ihrer Blütezeit auch für die Vase abschneiden kannst? Kein Problem, denn einige Blumensorten kannst du problemlos schneiden, ohne ihnen zu schaden. Stattdessen wachsen sie noch üppiger.
1. Dahlien
Die mit bekanntesten Blumen überhaupt, die man auch häufig in Blumensträußen findet, sind Dahlien. Und das hat auch einen guten Grund, denn Dahlien sind mit die besten Schnittblumen überhaupt. Das Tolle ist: Je mehr du abschneidest, desto mehr blühen Dahlien. Sie produzieren ständig neue Stiele und halten zudem lange in der Vase.
Dahlien brauchen wie alle Sommerblumen viel Sonne. Sie bevorzugen einen humus- und nährstoffreichen Boden, der durchlässig ist, aber nicht zu trocken.

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2. Zinnien
Zinnien sind ebenfalls sehr schnittverträglich. Sobald du eine Blume abgeschnitten hast, bildet sie sofort neue Seitentriebe. Sie eignen sich, dank ihrer Farbvielfalt, perfekt für einen bunten, fröhlichen Strauß.
Zinnien bevorzugen einen durchlässigen, humusarmen und lehmigen Untergrund. Mit Trockenperioden kommen sie gut zurecht, Staunässe hingegen ist für die schönen Sommerblumen tödlich.

3. Kosmeen, Schmuckkörbchen
Ja, auch die schönen Kosmeen, auch Schmuckkörbchen genannt, gehören zu den Blumen, die sich hervorragend für den Strauß schneiden lassen. Sie sind perfekt für lockere und romantische Wildblumen-Sträuße. Sie blühen unermüdlich nach und werden durch den Schnitt sogar etwas buschiger.
Kosmeen benötigen einen sonnigen Standort und bevorzugen einen sandigen oder lehmigen und humusreichen Untergrund. Die Schmuckkörbchen können je nach Sorte bis zu 1,20 Meter hoch werden. Kosmeen sind allerdings einjährig und nicht winterhart.
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Mit diesen Tipps halten die Blumen länger in der Vase
Damit Blumen in der Vase länger halten, solltest du sie mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Das vergrößert die Schnittfläche und die Blumen können mehr Wasser aufnehmen. Zudem sollte das Wasser alle ein bis zwei Tage gewechselt werden und Blätter und Blüten sollten nie mit dem Wasser in Berührung kommen.
Achtung: Manche Blumen wie Tulpen müssen gerade angeschnitten werden, da sie sonst zu viel Wasser aufnehmen und zu stark nach oben wachsen.
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Die Kraft des eigenen Kräutergartens:
Kräuter können nicht nur in der Küche verwendet werden, sondern sie können auch als Heilpflanzen eingesetzt werden.

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Pfefferminze (Mentha x piperita):
Ein Frischekick für Garten und Gesundheit! Ideal für einen erfrischenden Tee oder als Würze für Salate. Die Öle der Pfefferminze fördern die Verdauung und sind eine Wohltat bei Kopfschmerzen.

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Zitronenmelisse (Melissa officinalis):
Ihr zitroniger Duft bezaubert und beruhigt. Ein Tee aus den Blättern wirkt Wunder bei Nervosität und Magenbeschwerden.

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Thymian (Thymus vulgaris):
Klein, aber oho! Thymian ist stark gegen Bakterien und ideal in der Küche oder als heilender Tee. Auch als Gurgellösung bei rauem Hals hilft er.

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Kamille (Matricaria chamomilla):
die Kamille! Ein absoluter Klassiker, der in keinem Kräutergarten fehlen darf. Ihre zauberhaften Blüten sind wahre Wunderwerke und enthalten ätherische Öle, die wie ein sanfter Kuss auf den Körper wirken - entzündungshemmend und beruhigend. Ein Schluck Kamillentee und der Magen-Darm-Trakt fühlt sich wie neu an! Dieser goldene Aufguss ist ein wahrer Retter bei Verdauungsbeschwerden, Krämpfen und sogar bei nervigen Schlafproblemen. Ein wahrer Held in deiner Teetasse!
