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Liebe im Alltagstest: Das ändert sich nach einem Jahr Beziehung

Das ändert sich nach einem Jahr Beziehung
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Vorab im Video: Diese 6 Phasen durchläuft jedes Liebespaar

Nach einem Jahr Beziehung hat sich vieles verändert. Manches zum Positiven, manches zum Negativen …

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie es anderen nach zwölf Monaten als Paar so geht? Wenn die erste, große Verliebtheit sich langsam im Alltag wiederfindet?

Eins vorab: Das muss nicht schlecht sein, denn hier wird im Idealfall aus Verliebtheit echte Liebe, mit wirklichen tiefen Gefühlen und starker Verbundenheit. Und das ist viel wert, wenn zwei Menschen das miteinander erreichen. Dafür ein paar Abstriche bei der rosaroten Brille zu machen, für ein wenig mehr Realität und Alltagstauglichkeit, sollte ok sein.

Hier ein paar Dinge, die sich nach einem Jahr Gemeinsamkeit in der Regel verändert haben:

1. Anfänglich niedliche Macken im Alltagstest

Seine einst ach so süße Art die Milchtüte – lässig in der geöffneten Kühlschranktür stehend – einfach leerzutrinken, direkt aus der Packung, treibt einen nach einer gewissen Zeit in den Wahnsinn. Warum kann er kein Glas benutzen? Und das soll nur bildhaft für vieles andere im Beziehungsalltag stehen.

Was am Anfang vielleicht noch unwichtig ist, weil man eben keinen gemeinsamen Alltag hat, keinen gemeinsamen Putzplan oder gar gemeinsame Kinder, wird langfristig zum Diskussionsthema. Wichtig: Hier klar und ehrlich, aber immer respektvoll kommunizieren, was einen stört. Nur so können beide einen Kompromiss finden und Dinge ändern.

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2. Die Leidenschaft wird softer, das Team stärker

Jeden Tag Sex? Das war einmal. Nach einem Jahr Beziehung steht so langsam nicht mehr das Liebesleben im Vordergrund, sondern aus Liebenden werden auch beste Freunde, oder noch besser: Sie werden ein starkes Team, das gemeinsam allen Widrigkeiten des Lebens trotzt.

Denn nach den unbeschwerten Anfangstagen, kommen eben auch Tage mit Problemen, Sorgen und Belastungen. Die gemeinsam zu meistern besagt oftmals mehr, als ein wahnsinnig leidenschaftliches Sexleben.

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3. Bewusste gemeinsame Zeit wird ein rares Gut

Ausgehen? Och nö, lieber auf der Couch einen Film gucken! Nach einem Jahr Beziehung wird man durchaus etwas faul und gemütlich. Der gemeinsame Alltag mit Job, Kindern, Haushalt und anderen Pflichten kostet oftmals viel Kraft. Da bleibt dann meist das auf der Strecke, was am Anfang einer Beziehung auf der Tagesordnung stand: gemeinsame Primetime. Sich bewusst sehen und gemeinsam etwas zu unternehmen.

Ist man länger zusammen, muss man sich diese „Dates“, wie man sie anfangs hatte, einfach noch mal bewusst vornehmen. Sonst fallen sie dem Alltag zum Opfer. Aber es lohnt sich, diese gemeinsame Zeit ab und zu wieder bewusst zu haben.

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4. Einander sagen, was man sich bedeutet

Am Anfang einer Beziehung, ist noch alles neu und unbekannt. Man brennt für einander und vor allem: Man sagt sich genau das. Was man fühlt. Was einen am anderen so begeistert und glücklich macht. Das ebbt mit der Zeit bei vielen Paare ab. Ganz normal, im Stress des Alltags. Ganz klar. Dennoch sollte man sich nicht darauf ausruhen, dass der andere ja schon weiß, was man für ihn empfindet.

Gerade, wer viel im täglichen Wahnsinn zusammen stemmen muss, der sollte sich gegenseitig dennoch auch bestärken. Sich auch mal sagen, was man am anderen schätzt oder einfach ein „Danke, das war heute toll, dass du mich heute unterstützt hast“ sagen. Nur weil man schon einige Zeit ein Paar ist, kann man nicht automatisch Gedanken lesen. Man darf einander also durchaus immer mal wieder seine Wertschätzung zeigen.