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Unglücklich verliebt? 3 elementare Strategien gegen den emotionalen Super-Frust

Junge Frau mit roten Locken blicke ernst
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Vorab im Video: Nach Trennung: 5 Fehler, die den Liebeskummer verschlimmern

Wenn der Traummann oder die Traumfrau die eigenen Gefühle nicht erwidert, geht die Welt ein bisschen unter. Wie soll man damit klarkommen? Hier sind 3 wichtige Strategien gegen den Frust.

Wenn man endlich denjenigen gefunden hat, den man an seiner Seite haben will, kann es einem komplett den Boden unter den Füßen wegziehen, wenn der andere die Gefühle nicht erwidert. Warum empfindet er bzw. sie nicht das gleiche wie wir? Es kann doch nicht sein, dass nichts daraus wird – wir sind uns doch dieses Mal so sicher.

Eigentlich merkt man ja recht schnell, was Sache ist, in Sachen Liebe. Nur in diesem Fall scheinen die Alarmglocken zu leise zu klingeln. Denn manchmal ist man bereits Hals über Kopf verliebt, bevor einem plötzlich klar wird: Diese Person liebt mich nicht. Sie findet mich nett – vielleicht. Aber nicht mehr.

​Was also tun, wenn die Welt gerade ein Stückchen untergeht, weil man viel für diesen Menschen empfindet (oder es zumindest glaubt)? Wenn der Kopf bereits glasklar die Meldung „Er liebt mich nicht“ bekommen hat, aber das Herz es noch nicht begreifen will? Hier kommen drei Survival-Strategien:

Survival-Strategie Nr. 1: Pfoten weg

Liebe ist nicht verhandelbar. Da hilft auch kein wenn und aber. Dieser Mensch liebt dich nicht und Punkt. Sicherlich souffliert dir gerade ein kleines Männchen im Kopf „Vielleicht braucht er einfach etwas länger“ oder „Vielleicht irre ich mich ja und er liebt mich auch?“

Aber eigentlich weißt du selbst, dass das nicht stimmt. Deshalb sieh den Tatsachen ins Auge und dann verabschiede dich von deinem Objekt der Begierde. Denn wenn eins deinen Kummer noch schlimmer macht, dann ist es, diese Person weiter zu daten und weiter zu hoffen.

Deshalb: Pfoten weg ab jetzt. Wenn jemand dich doch will, dann wird ​er das spätestens jetzt erkennen. Da dem aber oft leider nicht so ist, tust du dir selbst damit einen großen Gefallen. Ihn weiter zu treffen wäre reine Quälerei.

Tauch erstmal unter und zieh einen klaren Schlussstrich. Und feilsch nicht mit dir selbst. Nur noch einmal treffen. Nur noch eine Nachricht. Nur noch eine Mail, in der ich alles erkläre. NO! Lass es. In ein paar Wochen wirst du genau das hier bereuen.

Mein Rat für solche Frustmomente

„Ja, es fällt schwer, sich nicht mies zu fühlen, wenn man als Mensch abgewiesen wird. Kaum jemand, der das nicht persönlich nimmt. Aber zu Liebe und Freundschaft gehören immer zwei Menschen. Es hat nur in dieser Konstellation nicht gepasst und sagt nichts über dich aus. Sich das klar zu machen, hilft gegen den ersten Frust.“

Stellv. Chefredakteurin und Expertin für Liebe & Psychologie

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Survival-Strategie Nr. 2: Liebe dich selbst

Punkt 2: Auch wenn das Ziel deiner Liebe nicht so fühlt wie du, lass erst gar nicht den Gedanken zu, dass es an dir liegt. Dass du zu langweilig, zu gewöhnlich, zu dumm oder sonstwas bist. Gefühle sind eine komplizierte Angelegenheit und die wenigsten Menschen können nicht mal erklären, warum es bei manchen funkt und bei manchen eben nicht. ​Du hast nichts falsch gemacht und bist nicht falsch. Es soll nur einfach nicht sein.

Aber nur weil dieser eine Mensch nicht mehr als Freundschaft von dir möchte, heißt das ja nicht, dass da nicht tausend andere wären, die sich sofort in dich und deine Art verlieben würden. Vergiss das nicht. Deshalb erinnere dich immer daran: Hab dich selbst lieb. Du bist wie du bist.

Survival-Strategie Nr. 3: Geh raus

Und da du toll bist, nimm dir ein paar ebenso tolle Menschen an deine Seite und geh raus. Zeig dich der Welt, genieß das Leben, unternimm was. Bring deinen Terminkalender zum Glühen. Mit Dates. Mit Freunden. Mit Auspowern beim Sport. Mit neuen Hobbies. Mit Tonnen von Kaffee. Und ganz nebenbei wirst du erkennen: Da draußen wartet noch viel mehr als dieser eine Mensch, der sich so partout nicht in dich verlieben will. Sehr viel mehr.