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Hundekekse backen: Drei Rezepte, die sogar Menschen schmecken!

Unfertige Hundekekse 
So backt ihr im Handumdrehen leckere Hundekekse Credit: Adobe Stock

Ihr wollt euerem Liebling etwas Gutes tun? Dann backt doch unsere leckeren Hundekekse! Die sind ganz einfach zusammengerührt und kommen ganz sicher gut an. Hier kommen die Rezepte.

Wusstet ihr, dass es relativ einfach ist, Hundekekse herzustellen? Dabei könnt ihr so gut wie alle Zutaten, die für Hunde verträglich sind, verwenden: Kartoffeln, Möhren, Haferflocken und vieles mehr machen sich ganz wunderbar in den Leckerchen. Übrigens ist auch Mehl bei den meisten Hunden kein Problem.

Das Beste an unseren drei Rezepten: Ihr könnt die Kekse als Hundehalter auch selbst probieren. Wie wäre es mit einem kleinen Snack auf der Gassi-Runde? Ran an die Rührschüsseln, heute gibt es Hunde-Cuisine von feinsten!

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Ihr wollt euerem Liebling etwas Gutes tun? Dann backt doch unsere leckeren Hundekekse! Die sind ganz einfach zusammengerührt und kommen ganz sicher gut an. Hier kommen die Rezepte.

Rezept für Erdnussbutter-Hundekekse

Erdnussbutter ist nicht nur bei uns Menschen total beliebt, auch viele Vierbeiner lieben den Geschmack! Kein Wunder, dass Erdnuss-Kekse oft ein echter Volltreffer bei unseren Lieblingen sind.

Das kommt in die Kekse:

  • 300 g Dinkelmehl
  • 80 ml Wasser
  • 1 Esslöffel Erdnussbutter (natürlich, ohne Salz oder Zucker)
  • 1 Esslöffel gehackte Erdnüsse (ungesalzen)
  • 1 Ei

So geht ihr vor:

1. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gründlich verrühren. Ist der Teig etwas zu trocken, könnt ihr noch einen Schuss Wasser dazugeben. Dünn ausrollen und Kekse ausstechen (etwa mit lustigen Ausstechern in Knochen-Optik, auf Amazon kaufen*).

2. Die Kekse auf Backpapier legen und bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) auf einem Backblech backen. Den Ofen ausschalten und die Kekse darin abkühlen lassen. Sind die Kekse dann noch recht feucht, könnt ihr sie bei 50 °C weiter trocknen.

3. Am besten bewahrt ihr die Hundekekse in einer Keksdose oder einem Glas mit Schraubverschluss auf. So bleiben sie knusprig. Fertig sind die Kekse. Fehlt nur noch der „Taste-Test“ eures Lieblings!

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Rezept für Hundekekse mit Bananen und Äpfeln

Mögen eure Hunde Obst? Mein eigener Vierbeiner ist ein großer Bananen-Fan. Aber auch kleingeschnittene Äpfel sind stets willkommen – sogar, wenn sie etwas schrumpelig sind. Eigentlich der perfekte Weg, um übrig gebliebenes Obst aufzubrauchen!

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Das braucht ihr für die Kekse:

  • 300 g Vollkornmehl
  • 120 g feine Haferflocken
  • 50 g Banane
  • 50 g Apfel(-mus)
  • 1 Ei
  • 1 Esslöffel Pflanzenöl
  • Ein Esslöffel Sesam

So gelingen die Hundekekse:

1. Banane mit einer Gabel zerdrücken, Apfel reiben (sofern ihr kein Mus verwendet). Alternativ könnt ihr den Apfel auch durch mehr Banane ersetzen. Den Sesam mit Stößel und Mörser (bekommt ihr auf Amazon*) zerstampfen, damit er von eurem Hund besser verwertet werden kann.

2. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen. Wenn euch der Teig zu trocken vorkommt, könnt ihr etwas Wasser dazugeben. Dann ausrollen und Kekse ausstechen beziehungsweise ausschneiden.

3. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen. Bei 150 ° C (Ober-/Unterhitze) für 40 Minuten backen. Gut abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren. Am besten zeitnah verfüttern.

Rezept für Hundekekse mit Karotten und Kartoffeln

Habt ihr noch Kartoffeln vom Vortag übrig? Perfekt, dann verwandelt diese in leckere Hundekekse für eure Fellnase! Ein wenig Karotte und Käse dazu, schon wird sich euer Liebling auf die Leckerlis stürzen. Und ihr dürft natürlich auch davon naschen.

Diese Zutaten braucht ihr:

  • 4 große Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 150 g Dinkelmehl
  • 100 g feine Haferflocken
  • 4 Esslöffel Pflanzenöl
  • Etwas geriebener Käse

So gelingt das Rezept:

1. Kartoffeln und Möhren in grobe Stücke schneiden und ca. 10-15 Minuten garen. Wenn sie weich sind, abtropfen lassen und zu einem Brei stampfen. Mehl, Haferflocken, Öl und Käse hinzufügen und gründlich verrühren.

2. Der Teig ist recht klebrig, deswegen ist es am einfachsten, wenn ihr ihn nicht ausrollt, sondern Kekse per Hand formt. Oder ihr füllt den Teig in einen Spritzbeutel und spritzt die Kekse so auf ein Backpapier.

3. Bei 180 °C (Ober-Unterhitze) für ca. 30-40 Minuten backen. Dann die Konsistenz überprüfen: Sind die Kekse noch nicht knusprig, brauchen sie noch eine Weile. Abkühlen lassen und in eine Keksdose füllen. Und dann heißt es: Verfüttern!

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Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Backen! Ein Foto des Ergebnisses könnt ihr uns gerne bei Instagram schicken – wir freuen uns drauf!

Und denkt dran: Nicht zu viele Leckerchen auf einmal verfüttern. Die Kekse sollen eine Ergänzung zum normalen Futter sein und es nicht ersetzen.

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