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ADHS bei Erwachsenen: Anzeichen, Diagnostik und Umgang

Angelina Boerger spricht mit uns über ihr Leben mit ADHS
Angelina Boerger spricht mit uns über ihr Leben mit ADHS Credit: Annika Fusswinkel / Angelina Boerger

ADHS im Erwachsenenalter? Ja, das gibt’s! Mit uns spricht Journalistin Angelina Boerger offen über ihr Leben mit ADHS, gibt hilfreiche Tipps für Betroffene und klärt über Missstände auf.

ADHS – eine Abkürzung, die einige noch aus ihrer Schulzeit kennen sollten. Wer bis jetzt aber gedacht hat, dass es sich dabei um eine Diagnose handelt, die ausschließlich bei Kindern und Jugendlichen vorkommt, der irrt sich gewaltig!

Denn auch schätzungsweise 2,6 Millionen Erwachsene in Deutschland sollen von einer sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung betroffen sein. Dabei ist die Dunkelziffer höchstwahrscheinlich noch sehr viel größer.

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Betroffene spricht Klartext

Laut einer Untersuchung der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sollen rund 80 % der Frauen erst nach ihrem 35. Lebensjahr mit ADHS diagnostiziert werden. Bei Männern sollen zum Diagnosezeitpunkt rund 50 % über 35 Jahre alt sein. Viel zu spät – findet auch Journalistin Angelina Boerger. Auch sie hat ihre Diagnose erst mit Ende 20 erhalten.

In der 31. Folge unseres Podcasts „Echt & Unzensiert“ spricht sie mit Host Tino offen über ihren Lebensweg und klärt über Missstände auf. Sie erzählt von dem Schlüsselmoment, in dem sie gemerkt hat, dass ADHS das fehlende Puzzlestück in ihrem Leben ist und wie sie letztlich zur Diagnose gekommen ist. Außerdem gibt sie tiefe Einblicke in ihren Alltag mit ADHS und hat dabei auch einige hilfreiche Tipps für Betroffene parat.

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Kirmes im Kopf

Auch auf ihrem Instagram-Kanal „Kirmes im Kopf“ teilt Angelina umfangreiches Wissen zum Thema ADHS. Ein wahrer Safe Space für Betroffene und Interessierte! Bald soll auch eine eigene Website folgen.

Anfang 2023 soll dann auch ihr erstes eigenes Buch zum Thema erscheinen. „Ein Sachbuch – mit ganz viel persönlicher Note“, verrät sie uns im Podcast-Interview.

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In der Podcast-Folge klären wir unter anderem folgende Fragen: Wo können sich Erwachsene mit Verdacht auf ADHS hinwenden? Wie läuft eine Diagnose genau ab? Inwiefern unterscheidet sich ADHS bei Kindern und Erwachsenen? Was ist der Unterschied zwischen ADHS und ADS? Und inwiefern unterscheidet sich ein ADHS-Gehirn überhaupt von anderen Gehirnen?

Außerdem besprechen wir: Was hat es mit dem sogenannten Hyperfokus auf sich? Was hilft gegen ADHS bedingte Prokrastination? Sollten Arbeitgeber*innen über ADHS in Kenntnis gesetzt werden? Und welche Rolle spielen Medikamente bei ADHS?

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Neue Folgen von „Echt & Unzensiert“ gibt es alle zwei Wochen freitags bei Spotify, Apple Podcasts oder auf gofeminin.de!

Bei „Echt & Unzensiert“ bespricht Host Tino in jeder Folge ein neues, spannendes Thema gemeinsam mit Expert*innen oder Betroffenen. Frei nach dem Motto: Tabuthemen gibt es nicht! Ganz egal, ob Mental Health, LGBTQ* oder Essstörungen. Welches Thema würdet ihr gerne mal hören? Lasst es uns bei Instagram wissen!