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Darf man gelblichen Brokkoli noch essen?

Roher Brokkoli mit gelblicher Verfärbung
Die gelbliche Verfärbung von Brokkoli tritt meist nach 3-4 Tagen Lagerung ein. Credit: Adobe Stock

Der Brokkoli in deinem Kühlschrank hat sein kräftiges Grün gegen eine gelbliche Farbe getauscht? Wir klären, ob du ihn trotzdem noch essen kannst.

Du stehst vor dem Gemüsefach deines Kühlschranks und bemerkst, dass der Brokkoli eine gelbliche Färbung angenommen hat. Was nun? Kann man den Brokkoli jetzt noch essen oder gehört er in den Bio-Müll? Wir klären, was es mit der Verfärbung auf sich hat und geben Tipps zur richtigen Lagerung.

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Warum wird Brokkoli gelb?

Zunächst einmal: Keine Panik! Wenn dein Brokkoli gelblich wird, ist das kein Zeichen für Schimmel. Die gelbliche Verfärbung beim Brokkoli ist ganz normal und ein Vorbote davon, dass der Brokkoli bald anfängt zu blühen. Er ist also nicht mehr taufrisch und der Gehalt von Vitaminen und Mineralstoffen nicht mehr so hoch wie direkt nach der Ernte.

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Kann man gelblichen Brokkoli noch essen?

Obwohl der Nährstoffgehalt leicht abgenommen hat, ist der Brokkoli auch mit gelblicher Verfärbung noch sehr gesund. Du kannst ihn also mit gutem Gewissen noch zum Kochen verwenden, zum Beispiel für eine Brokkoli-Creme-Suppe.

Erst, wenn der Brokkoli schlaff und matschig wird und erste Schimmelstellen sichtbar werden, ist es Zeit, den Brokkoli zu entsorgen.

Gelbliche Verfärbung verhindern: Wie lagere ich Brokkoli richtig?

Um der Gelbfärbung von Brokkoli vorzubeugen und ihn möglichst lange frisch zu halten, kannst du bei der Lagerung ein paar einfache Tipps beachten:

  1. Lagere den Brokkoli im Gemüsefach deines Kühlschranks.
  2. Wasche den Brokkoli nicht vor der Lagerung, sondern erst, wenn du ihn verarbeitest.
  3. Entferne die Plastikfolie, falls du ihn eingeschweißt gekauft hast, um Schimmelbildung durch die angestaute Feuchtigkeit zu vermeiden.
  4. Obst wie Äpfel und Bananen geben Ethylen ab, das den Reifeprozess von Brokkoli beschleunigt. Lagere den Brokkoli also nicht daneben.