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Das spricht dafür, dass dein Rasen dringend Stickstoff braucht

Klee auf dem Rasen.
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Vorab im Video: Sanden für einen gesunden Rasen

Ein ganz simples Indiz, zeigt an, dass dein Rasen Stickstoff benötigt. Woran du den Mangel sofort erkennst, erfährst du hier.

Viele Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen legen Wert auf einen dichten und gesunden Rasen. Wildpflanzen wie Klee, Ehrenpreis oder Löwenzahn sind da weniger gern gesehen. Die meisten greifen in dem Fall zum Vertikutierer oder zur Unkrautharke.

Allerdings wird man den Wildwuchs so leider nie vollständig los. Wer den Rasen dauerhaft von Unkraut befreien will, sollte in erster Linie die Ursache bekämpfen. Denn Klee taucht nicht einfach so auf dem Rasen auf.

Stattdessen ist das Auftreten von Weißklee, Purpur-Klee oder Wiesen-Klee ein klares Anzeichen, dass deinem Garten etwas ganz Bestimmtes fehlt. Und zwar Stickstoff.

Übrigens: Auch wenn Klee häufig als Unkraut verrufen wird, hat er ökologisch einen wichtigen Nutzen. Er dient Bienen und Hummeln als Nektarquelle und erhöht die Biodiversität im Garten. Zudem ist er eine Nahrungspflanze für Schmetterlingsraupen.

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Warum braucht der Rasen überhaupt Stickstoff?

Um Photosynthese betreiben zu können, brauchen Pflanzen und Gräser Chlorophyll. Ein Hauptbestandteil davon ist Stickstoff. Gräser brauchen besonders viel Stickstoff, da sie ständig neue Halme bilden.

Wird der Rasen gelb, wächst kaum oder weist löchrige Stellen auf, kann das für einen Stickstoffmangel sprechen. Diese Lücken wiederum macht sich Klee zunutze und breitet sich aus. Im Gegensatz zu Rasen, kann sich Klee nämlich selbst versorgen. Klee bildet eine Symbiose mit Knöllchenbakterien. Diese sitzen an den Wurzeln des Klees und wandeln Stickstoff aus der Luft in Ammonium um.

Dementsprechend ist Klee in der Lage, sich selbst mit Stockstoff zu versorgen und hat anders als Gräser kein Problem damit, sich auf mageren Böden auszubreiten.

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So versorgst du den Rasen mit Stickstoff

Um deinen Rasen, mit Stickstoff zu versorgen, musst du ihn regelmäßig düngen. Du kannst entweder organische oder mineralische Dünger verwenden. Organische Dünger wirken langsamer, sind aber umweltfreundlicher, da sie aus pflanzlichen oder tierischen Bestandteilen bestehen. Zu organischen Düngern gehören zum Beispiel Hornspäne, Kompost, Kaffeesatz oder auch Grasschnitt.

Schneller wirken mineralische Dünger. Sie enthalten Nitrat, Ammonium oder Harnstoff und versorgen den Rasen dadurch direkt mit Stickstoff. Bei mineralischen Düngern ist die exakte Dosierung besonders wichtig, um nicht zu viel zu düngen. Hier kannst du mineralischen Dünger direkt bei Amazon bestellen.*

Eine Alternative sind Kombilösungen, die sowohl Bestandteile von mineralischem als auch von organischem Dünger enthalten.

Das erste Mal im Jahr düngst du am besten im Frühling zwischen März und April für einen ersten Wachstumsschub. Eine zweite Düngung kann dann bereits im Frühsommer zwischen Mai und Juni erfolgen. Im Herbst wiederum benötigt der Rasen vor allem Kalium und weniger Stickstoff, um sich optimal auf den Winter vorzubereiten.

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