Mit einer Rasenkante lässt sich der Rasen von Beeten, Wegen und der Terrasse abgrenzen. Das sorgt optisch für Ordnung und Struktur. Gerade, wenn du nicht möchtest, dass Gras in andere Bereiche des Gartens hineinwächst, ist eine Rasenkante eine sinnvolle Option.
Als physische Barriere kannst du damit auch die Ausbreitung von Unkraut eindämmen. Worauf du dabei achten solltest, erfährst du hier.
Das sind die Vorteile einer Rasenkante
Eine Rasenkante hat viele Vorteile. Sie grenzt den Rasen von anderen Bereichen ab und sie erleichtert die Pflege des Gartens zum Beispiel beim Mähen oder Kantenschneiden. Mit einer Rasenkante hältst du deinen Gartenbereich dauerhaft in Form und kannst die Wuchsrichtung besser kontrollieren.
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Eine Rasenkante ist übrigens auch praktisch, wenn du einen Teil deines Gartens wild wachsen lässt. Eine Wildblumenwiese dient Bienen und Schmetterlingen als wichtige Nahrungsquelle.
Rasenkante gegen Unkraut: Warum Material und Tiefe entscheidend sind
Wichtig ist vor allem die Tiefe und das Material der Rasenkante. Am wirksamsten ist Metall, da es langlebig ist und tief in die Erde gesetzt werden kann. Dadurch wirkt es sehr gut gegen Wurzeldruck.
Auch Rasenkanten aus Kunststoff oder Stein und Beton sind möglich. Weniger geeignet ist Holz, da es verrottet und die Wurzeln leichter durchlässt. Dient die Rasenkante rein der Optik, ist das Material weniger entscheidend.
Wichtig ist, dass die Rasenkante mindestens 10-15 cm tief in die Erde eingegraben wird. Nur so können Wurzeln nicht darunter hindurch wachsen. Außerdem sollte auch die Rasenkante regelmäßig geschnitten werden.
Gänzlich verhindern lässt sich die Entstehung von Unkraut durch die Rasenkante aber leider nicht, da die Samen von Wildpflanzen durch den Wind oder Vögel weitergetragen werden und somit unvermeidbar auch auf dem Rasen landen.
Das hilft gegen Unkraut im Rasen
Um die Entstehung von Unkraut bestmöglich zu verhindern, hilft in erster Linie eine gute Rasenpflege. Denn ein nährstoffreicher, gesunder Rasen bietet Unkraut weniger Angriffsfläche.
Achte daher auf einen regelmäßigen Rasenschnitt und auf eine ausreichende Nährstoffversorgung. Neben dem Vertikutieren kannst du die Grasnarbe auch düngen, um sie widerstandsfähiger zu machen.
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