Jeder fühlt sich ab und an niedergeschlagen, lustlos, traurig und alles erscheint sinnlos. Solche Gefühle sind menschlich und nicht zwangsläufig ein Grund sich in ärztliche Behandlung zu begeben. Doch der Grad ist schmal und manchmal ist es deshalb schwer, selbst zu entscheiden, ob man nur in einem vorübergehenden Tief steckt oder doch schon an einer echten Depression leidet.
Bei einem reinen Stimmungstief besteht zunächst kein Grund, sich ernsthaft zu sorgen – das kennen sicher viele Menschen und diese Phase muss noch lange keine echte Depression zur Folge haben. Dennoch ist es auch präventiv sinnvoll, rechtzeitig zu wissen, ob eventuell eine Neigung zu Depressionen besteht.
Wichtig ist es, seiner psychischen Gesundheit ähnliche Aufmerksamkeit zu schenken, wie seiner körperlichen Gesundheit. Deshalb zögere nicht, dir Hilfe zu suchen oder Rat, wenn du dir unsicher bist.
Dieser Selbsttest Depression soll dir helfen, dein aktuelles Befinden besser einschätzen zu können. Beantworte einfach die folgenden Fragen, und erhalte eine erste Einschätzung.
Definition: Was versteht man unter einer Depression?
Eine Depression ist eine ernsthafte Erkrankung. Sie beeinflusst den gesamten Alltag eines Menschen, sein Denken, Fühlen und Handeln. Oft auch mit körperlichen Auswirkungen, wie z.B. Schlafstörungen und fehlender Appetit. Der Leidensdruck der Betroffenen ist erheblich. Eine professionelle Hilfe sollte deshalb in jedem Fall gesucht werden.
Hilfe für Betroffene
Weiterführende Informationen über das Thema Depression gibt es auf unserem Gesundheitsportal onmeda!
Oder ihr wendet euch im Forum „Depression & Burnout“ auf onmeda.de an andere Betroffene oder unseren Experten Dr. Bernhard Riecke.
Wichtiger Hinweis: Die Inhalte in diesem Artikel dienen lediglich der Information und ersetzen keine Diagnose beim Arzt. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr euren Arzt kontaktieren.
Ansprechpartner für den Notfall
Eine Anlaufstelle im Notfall ist die psychiatrische Ambulanz oder die psychiatrische Abteilung einer Klinik, der eigene Hausarzt, ein niedergelassener Psychiater oder Psychotherapeut, der ärztliche Bereitschaftsdienst (116117), die Polizei (110) oder der Rettungsdienst (112).
Anonym, kostenlos und rund um die Uhr kann man auch die Telefonseelsorge erreichen (08001110111). Sie eignen sich jedoch eher für kleinere Krisen.
Hilfe findet ihr auch auf der Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.
Noch etwas Wichtiges zum Schluss: Dieser Artikel ist nur zur Information gedacht. Zögert nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn ihr massive Probleme und Sorgen habt. Niemand muss alle schwierigen Phasen des Lebens alleine durchstehen. In diesem Sinne: Alles Gute und passt auf euch auf!
