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Diese Stelle wird beim Sonnenschutz oft vergessen – dieses Produkt hilft

Sonne Frau
© Janina Steinmetz

Vorab im Video: So stellst du fest, ob deine Sonnencreme noch gut ist

Im Sommer creme ich mich vorbildlich mit Sonnencreme ein. Eine Stelle vergesse ich aber oft: meinen Scheitel. Brauche ich für die Kopfhaut eigentlich ein spezielles Produkt?

Vor ein paar Wochen haben wir mit Familie und Freunden einen Ausflug in einen großen Freizeitpark in NRW unternommen. Unsere prall gefüllten Rucksäcke und Taschen mit Proviant, Ersatzkleidung und Erste-Hilfe-Sets fanden bequem Platz in einem faltbaren Bollerwagen, den glücklicherweise immer jemand dabeihat und sich freiwillig zum Ziehen bereit erklärt.;-)

Was an diesem heißen Sommertag mit Temperaturen über 30 Grad Celsius wirklich niemand von uns vergessen hatte, war Sonnencreme. Wir haben uns und die Kinder vorbildlich immer wieder nachgecremt, um unsere Haut vor der schädlichen UV-Strahlung der Sonne zu schützen.

Eine Stelle habe ich bei mir selbst jedoch (mal wieder) vergessen: meinen Scheitel. Da ich keine Kappenträgerin bin und auch keinen Sonnenhut besitze, war genau diese empfindliche Stelle der Sonne ungeschützt ausgesetzt. Am Abend hatte ich dann einen Sonnenbrand und habe mich ziemlich über mich selbst geärgert.

Der richtige Sonnenschtz für die Kopfhaut

Zugegeben, dass ich mir einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut eingefangen habe, ist mir nicht zum ersten Mal passiert. Wie gesagt, ich trage keine Kappen und liebe Frisuren mit Scheitel. Dadurch ist dieser empfindliche Bereich der Sonne besonders ausgesetzt und das Risiko, dass die Sonne dort ihre Spuren hinterlässt, ist gar nicht so gering.

Deshalb habe ich recherchiert, um eine Sonnencreme zu finden, die ich auch auf der Kopfhaut auftragen kann. Ganz wichtig ist für mich dabei, dass meine Haare nach der Anwendung nicht fettig aussehen.

Ein Produkt, das mir aufgefallen ist, ist zum Beispiel die Sonnencreme „Capital Soleil Anti-Age LSF 50 “ von Vichy*.

Capital Soleil 3-in-1 Sonnenpflege LSF 50+ Anti-Age von Vichy Credit: Vichy/gofeminin

Das Produkt von Vichy kann, so verspricht es die Marke, auf Gesicht, Hals, Dekolleté sowie Scheitel und Kopfhaut angewendet werden. Dank der leichten, nicht fettenden Formel soll das Fluid auch keinen Schmierfilm auf den Haaren hinterlassen.

Die Sonnencreme überzeugt außerdem mit einer 3-in-1-Wirkung. Sie schützt die Haut mit LSF 50+ vor UVA- und UVB-Strahlen, kann dank ihrer pflegenden Formel die Tagespflege ersetzen und unterstützt mit Vitamin C, Schwarztee-Extrakt und Thermalwasser die Haut dabei, ihre Elastizität zu bewahren und für einen strahlenden Teint zu sorgen.

Auch das SolvineaMed Sonnenschutz-Liquid LSF 50+ von Dermasence* eignet sich bestens, um den Scheitel zu schützen.

DERMASENCE SolvineaMed Sonnenschutz-Liquid LSF 50+
SolvineaMed Sonnenschutz-Liquid LSF 50+ von Dermasence Credit: Dermasence/gofeminin

Das parfümfreie Kopfhaut-Liquid schützt empfindliche Bereiche der Kopfhaut mit einem UVA- und UVB-Filtersystem vor sonnenbedingten Hautschäden. Es unterstützt die Hautregeneration mit Panthenol, zieht schnell ein, fettet nicht und ist wasserfest sowie schweißresistent.

Sonnenbrand auf der Kopfhaut: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Nachdem ich Produkte gefunden hatte, die meinen nächsten Sonnenbrand auf der Kopfhaut verhindern könnten, blieben noch einige Fragen offen. Brauche ich wirklich speziellen Sonnenschutz für den Scheitel? Wie gefährlich ist ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut und schützt Sonnencreme genauso gut wie ein Hut?

Aus diesem Grund habe ich mir professionellen Rat bei der Dermatologin Dr. Nina Janjic geholt, die meine Fragen kompetent und verständlich beantworten konnte.

„Der Scheitel ist eine der sonnenexponiertesten Stellen der Kopfhaut. Vor allem bei lichtem Haar gelangt UV-Strahlung dort nahezu ungehindert hin. Haare bieten zwar einen gewissen natürlichen Schutz, jedoch nicht ausreichend, um einen Sonnenbrand zu verhindern“, erklärt Dr. Nina Janjic.

Deshalb sei es wichtig, sich mit Sonnencreme zu schützen. „Empfohlen wird ein Breitband-Sonnenschutz mit mindestens LSF 30, bei intensiver Sonneneinstrahlung besser LSF 50+. Er sollte großzügig aufgetragen und regelmäßig erneuert werden.“

Dazu kann man übrigens auch eine „normale“ Sonnencreme verwenden. Spezielle Kopfhautprodukte wie Sprays oder leichte Fluids, haben allerdings den Vorteil, so die Dermatologin, dass sie weniger fettig sind und sich besser im Haar verteilen lassen.

„Den besten Schutz bietet die Kombination aus einer geeigneten Kopfbedeckung, Sonnenschutz für unbedeckte Hautareale und möglichst geringer direkter Sonneneinstrahlung“, betont Dr. Nanjic. „Ein UV-Schutz-Hut mit breiter Krempe oder eine dicht gewebte Kappe halten UV-Strahlung bereits ab, bevor sie die Haut erreicht.“

Du kannst deine Kopfhaut auch gut mit einer Kappe schützen:

Was hilft, wenn ich bereits einen Sonnenbrand auf dem Kopf habe?

Wer einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut hat, sollte die Sonne zunächst möglichst meiden. „Kühlende, feuchte Umschläge sowie feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte können die Beschwerden lindern. Bis zur vollständigen Abheilung sollte die Kopfhaut konsequent vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, idealerweise durch eine Kopfbedeckung.

Bei starken Schmerzen, Blasenbildung, Fieber oder ausgeprägten Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert“, sagt Dr. Nina Janjic.

Die Dermatologin weist außerdem darauf hin, dass wiederholte UV-Schäden langfristig das Risiko für Hautkrebs erhöhen können. Dazu zählen unter anderem aktinische Keratosen als Vorstufe von weißem Hautkrebs sowie Basalzellkarzinome und Plattenepithelkarzinome.

Auch das Risiko für ein Melanom steige durch wiederholte intensive UV-Belastung. Darüber hinaus könne UV-Strahlung die Haarfasern schädigen, wodurch die Haare trockener, spröder und brüchiger werden.

Unsere Expertin

Dermatoligin Dr. Nina Janjic aus München

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