In vielen Familien gibt es an Weihnachten oder Silvester Fondue oder Raclette. So gemütlich das weihnachtliche Dinner auch ist, leider riecht der gesamte Raum danach so gut wie immer stark nach Fett – alles halb so schlimm, man kann ja lüften.
Was aber, wenn auch das Paillettenkleid oder der Anzug die Essensgerüche angenommen haben, du die Kleidung aber nochmal anziehen möchtest? Bei einem Kurzwaschgang lassen sich Kleidungsstücke schnell auffrischen.
Doch das geht natürlich nicht immer: Entweder einem fehlt die Zeit, um die Kleidung zu waschen und noch zu trocknen oder aber es handelt sich um empfindliche Textilien, die gar nicht in die Waschmaschine dürfen. Doch wie bekommt man Fettgerüche dann aus der Kleidung?
Wie bekommt man Fettgeruch aus empfindlicher Kleidung, die man nicht waschen kann?
Die wohl einfachste Lösung gegen Fettgerüche ist es, die Kleidung auszulüften. Hänge das betroffene Kleidungsstück an einen Haken nach draußen und lasse es am besten über Nacht auslüften. Kalte, trockene Winterluft ist ideal, da sie Gerüche regelrecht aus dem Stoff zieht.
Hast du keinen Balkon oder eine Terrasse, kannst du die Kleidungsstücke auch neben ein geöffnetes Fenster in einem gut belüfteten Raum hängen. Achtung, hänge die Kleidung besser nicht über die Heizung. Wärme kann die Gerüche noch verstärken.
Tiefkühl-Methode für empfindliche Stoffe
Empfindliche Kleidung aus Wolle oder aus synthetischen Fasern kannst du bei starkem Fettgeruch auch einfrieren. Kälte tötet Geruchsbakterien ab und neutralisiert Gerüche.
Gib das Kleidungsstück in einen Gefrierbeutel und lege es über Nacht ins Eisfach. Lasse die Kleidung am nächsten Tag kurz auslüften und schon sollte der Fettgeruch verschwunden sein.
Kleidung mit einem Steamer bedampfen
Ein Steamer (wie diesen von Amazon*) hilft nicht nur gegen Falten, er kann auch Gerüche entfernen. Der Grund: Hitze und Dampf lösen Fettmoleküle aus den Fasern. Wichtig: Immer von oben nach unten steamen und das Kleidungsstück danach auf einen Haken hängen und so lange wie möglich auslüften.
Textilerfrischer für Kleidung, die man nicht waschen darf
Ein Textilerfrischer aus der Drogerie sorgt bei Kleidung, die man nicht heiß waschen darf, schnell für einen angenehmen Geruch. Allerdings solltest du Textilerfrischer benutzen, die die Gerüche neutralisieren und nicht überdecken.
Wichtig ist auch, dass du den Erfrischer nur dezent aufsprühst und das Kleidungsstück nicht komplett durchnässt. Meine persönliche Empfehlung: Das Textilerfrischungsspray von Rituals*. Es sorgt für einen luxuriösen Duft nach Lotusblüte und weißem Tee und kann auch auf Sofas, Teppiche oder andere Textilien gesprüht werden.
Welche Hausmittel helfen gegen Fettgeruch in Textilien?
Gerüche absorbieren
Statt die Kleidung draußen aufzuhängen, kannst du sie auch in eine Kiste mit typischen Geruchsabsorbern legen. Stelle einen Teller mit Kaffeepulver, Aktivkohle oder Katzenstreu in die Kiste und lege das betroffene Kleidungsstück hinein. Die Gerüche werden dadurch zuverlässig aus den Textilien gezogen.
Natron oder Backpulver als Geruchsneutralisierer
Als Hausmittel gegen Fettgerüche kannst du auch Natron oder Backpulver auf das Kleidungsstück streuen und einige Stunden, am besten über Nacht, einwirken lassen. Klopfe die Kleidung am nächsten Tag aus oder sauge sie ab. Natron und Backpulver binden Geruchspartikel und ziehen das Fett aus den Fasern.
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