Focaccia mal ganz anders – und zwar in süß! Diese Beeren-Focaccia ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern auch geschmacklich ein echtes (Garten)Fest. Statt Oliven und Kräutern gibt’s hier fruchtige Beeren, Mandeln, Pistazien, etwas Schokolade und feine Kräuter, die das Ganze wie ein essbares Blumenbild wirken lassen.
Perfekt für den Sonntagskaffee im Garten oder als Mitbringsel fürs Sommerpicknick. Bei dieser Focaccia machen alle bestimmt große Augen. Und das Beste: Der Duft beim Backen ist einfach unschlagbar.
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Rezept für eine süße Garten-Focaccia
Zutaten für ca. 20 Stücke:
- 1 Würfel Hefe (42 g)
- 60 g Zucker
- 50 g Butter
- 250 ml Milch
- 1 Prise Salz
- 400 g Mehl
- 100 g gemischte Beeren (z.B. Johannisbeeren, Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren)
- 1 EL Mandelkerne
- 1 EL Pistazienkerne
- 4 Zweige Rosmarin
- 3 Stiele Thymian
- 1 EL Schokotröpfchen
- 1 TL Kandiszucker
- 30 g Amarettini (ital. Mandelgebäck)
Zubereitung:
1. Hefe in eine Schüssel bröckeln und mit Zucker flüssig rühren. Butter in einem Topf schmelzen, vom Herd ziehen. Milch zugießen. Salz und Mehl in eine Schüssel geben. Flüssige Hefe und lauwarme Milchmischung zugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
2. Beeren waschen, verlesen. Erdbeeren putzen und halbieren. Johannisbeeren zum Teil von den Rispen streifen. Mandeln halbieren, Pistazien grob hacken. Rosmarin und Thymian waschen und trocken schütteln.
3. Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit den Händen zu einem flachen Boden drücken. Rosmarin und Thymian als Blumenstiele auf den Boden drücken. Beeren, Mandeln, Pistazien, Schokotröpfchen, Teezucker und Amarettini in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 180 °C, Umluft: 160 °C, Gas: Stufe 2) ca. 20 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Dazu schmeckt Eiscreme.
Du wolltest schon immer eigene Kräuter im Garten oder auf dem Balkon anbauen? Dann klick dich hier durch unsere Galerie mit den besten Pflanzen dafür:

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Die Kraft des eigenen Kräutergartens:
Kräuter können nicht nur in der Küche verwendet werden, sondern sie können auch als Heilpflanzen eingesetzt werden.

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Pfefferminze (Mentha x piperita):
Ein Frischekick für Garten und Gesundheit! Ideal für einen erfrischenden Tee oder als Würze für Salate. Die Öle der Pfefferminze fördern die Verdauung und sind eine Wohltat bei Kopfschmerzen.

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Zitronenmelisse (Melissa officinalis):
Ihr zitroniger Duft bezaubert und beruhigt. Ein Tee aus den Blättern wirkt Wunder bei Nervosität und Magenbeschwerden.

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Thymian (Thymus vulgaris):
Klein, aber oho! Thymian ist stark gegen Bakterien und ideal in der Küche oder als heilender Tee. Auch als Gurgellösung bei rauem Hals hilft er.

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Kamille (Matricaria chamomilla):
die Kamille! Ein absoluter Klassiker, der in keinem Kräutergarten fehlen darf. Ihre zauberhaften Blüten sind wahre Wunderwerke und enthalten ätherische Öle, die wie ein sanfter Kuss auf den Körper wirken - entzündungshemmend und beruhigend. Ein Schluck Kamillentee und der Magen-Darm-Trakt fühlt sich wie neu an! Dieser goldene Aufguss ist ein wahrer Retter bei Verdauungsbeschwerden, Krämpfen und sogar bei nervigen Schlafproblemen. Ein wahrer Held in deiner Teetasse!
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