Der Airfryer ist der heimliche Star moderner Küchen: schnell, unkompliziert und erstaunlich vielseitig. Also ich möchte meine Heißluftfritteuse nicht mehr missen. Doch während Pommes & Co. zuverlässig knusprig werden, spaltet eine Frage die Community: Gehört Backpapier in die Heißluftfritteuse? Oder sollte man besser die Finger davon lassen?
Backpapier: sauber, einfach, praktisch
Warum greifen so viele überhaupt zu Backpapier? Ganz einfach. Es verspricht weniger Chaos und mehr Sauberkeit.
Backpapier verhindet, dass fett, Marinade oder Krümel direkt im Korb landen. Gerade bei klebrigen Speisen wirkt es wie ein kleiner Schutzschild. Zusätzlich spart es Zeit beim Abwasch. Auch das Herausnehmen empfindlicher Lebensmittel wird einfacher.
Kein Wunder also, dass es mittlerweile sogar speziell zugeschnitten Airfryer-Papiere gibt.
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Die Vorteile von Backpapier
Backpapier hat einige Vorteile:
Weniger Reinigungsaufwand
Backpapier fängt Rückstände zuverlässig auf und hält den Korb sauber. Ein klarer Pluspunkt im Alltag.
Antihaft-Effekt
Speisen lösen sich leichter, ohne zu zerfallen. Besonders praktisch bei Fisch oder Rezepte mit Teig.
Ideal für „saftige“ Gerichte
Marinaden, Käse oder fettige Zutaten bleiben da, wo sie hingehören. So verteilen sie sich nicht im ganzen Gerät.
Die Nachteile von Backpapier
So praktisch Backpapier klingt, es kann genau das stören, was den Airfryer ausmacht: die heiße Luftzirkulation.
Weniger Knusprigkeit
Wenn der Boden bedeckt ist, kann die Luft nicht mehr optimal zirkulieren. Das Ergebnis: Speisen werden eher weich als knusprig.
Sicherheitsrisiko
Ein häufiger Fehler laut Experten: Backpapier wird ohne Beschwerung eingelegt. Dann kann es vom Luftstrom angesaugt werden und im Heizelement landen. Im schlimmsten Fall droht Brandgefahr.
Häufig schlicht unnötig
Viele Heißluftfritteusen haben bereits eine Antihaftbeschichtung. Backpapier ist daher oft überflüssig und bringt mehr Nachteile als Nutzen.
Umwelt- und Gesundheitsaspekt
Ein weiterer Punkt: Backpapier ist ein Wegwerfprodukt und kann mit chemischen Beschichtungen versehen sein. Ein Argument gegen den dauerhaften Einsatz im Alltag.
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Wann macht Backpapier trotzdem Sinn?
Ganz verbannen muss man Backpapier aber nicht. Trotzdem solltest du es bewusst einsetzen:
- bei sehr fettigen oder stark klebrigen Speisen
- wenn das Papier perforiert ist (für die bessere Luftzirkulation)
- nur, wenn es durch Lebensmittel beschwert wird
- nicht flächendeckend ohne Luftdurchlass auslegen
Bessere Backpapier-Alternativen
Wer das Maximum aus seinem Airfryer holen will, setzt besser auf durchdachte Alternativen:
Silikon-Einsätze
Wiederverwendbar, langlebig und oft auch mit Luftschlitzen. Sie verbinden Sauberkeit mit Funktion (hier bei Amazon shoppen*).
Airfryer-Matten mit Lochstruktur
Speziell für die Heißluftfritteuse entwickelt. Lassen Luft durch und schützen trotzdem den Korb (bei Amazon erhältlich*).
Ein Hauch Öl
Ein leichter Ölfilm verhindert Ankleben ganz ohne zusätzliche Materialien.
Einfach direkt garen
Oft die beste Lösung, denn moderne Geräte sind so beschichtet, dass kaum etwas haften bleibt.
Backpapier? Ja oder Nein?
Backpapier im Airfryer ist kein kompletter Fehlgriff, aber auch längst kein Must-have. Wer es ständig benutzt, verschenkt Potenzial, denn oft fehlt es dann an Knusprigkeit. Zudem besteht ein höheres Risiko für Brandgefahr und es entsteht sehr viel unnötiger Müll.
Besser ist es, das Backpapier gezielt einzusetzen, wenn es wirklich notwendig ist.
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