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Immer zu wenig weiße Wäsche für eine Maschine? 5 simple Tricks helfen

Frau legt weiße Wäsche in die Waschmaschine
© Getty Images

Vorab im Video: Kennst du den Handtuch-Trick für den Trockner?

Hast du immer zu wenig weiße Wäsche für eine Waschmaschine? Wir haben ein paar Tricks für dich, die das Problem lösen.

Also ich weiß nicht wie es euch geht, aber mein Kleiderschrank besteht zu einem Großteil aus schwarzen Klamotten und einem kleinen Teil bunter Kleidungsstücke. Weiße Teile sind in unserer Familie dagegen Mangelware. Trotzdem müssen auch diese Seltenheiten mal gewaschen werden. Blöd nur, wenn man nie genug weiße Wäsche zusammen hat, um eine Waschmaschine damit zu füllen.

Wir haben uns mal schlau gemacht und einige Tipps und Tricks zusammengetragen, die das Problem im Nu lösen. Mit diesen vier hilfreichen Tipps hast du nie wieder zu wenig weiße Wäsche für eine Maschine.

1. Eine Woche lang verstärkt helle Kleidung anziehen

Die einfachste Lösung: Zieh öfter helle Kleidung an. Klingt banal, aber wenn du ein paar Tage gezielt mehr weiße oder helle Outfits trägst, hast du viel schneller eine volle Maschine zusammen.

Dabei muss es nicht immer die klassisch weiße Bluse sein (die du natürlich trotzdem öfters mal fürs Büro oder Abendessen im Restaurant anziehen kannst), sondern auch helle T-Shirts zum Sport oder das passende weiße Kleid, sobald die Temperaturen wieder steigen.

2. Bettwäsche und Handtücher mitdenken

Wenn die weiße bzw. helle Kleidung einfach nie für eine Maschine reicht, dann solltest du Bettwäsche und Handtücher mitdenken. Ein Spannbettlaken dazu und schwups ist die Maschine voll.

Wichtig dabei: Achte auf die Hinweise auf den Kleideretiketten. Bettwäsche und Handtücher vertragen in der Regel heißere Waschtemperaturen als Kleidungsstücke.

3. Intelligente Waschmaschine nutzen

Viele moderne Waschmaschinen sind mittlerweile richtig smart: Sie erkennen, wie viel Wäsche geladen ist, und passen Wasser- und Energieverbrauch automatisch an. Falls du also wirklich mal eine halbe Maschine starten musst, ist das dank dieser Technologie nicht mehr ganz so verschwenderisch.

Mittlerweile gibt es sogar Waschmaschinen, die mithilfe von KI die Textilien auswerten und dann das ideale Waschprogramm inklusive Waschtemperatur und Waschmittelbedarf einstellen. Wahnsinn, oder?

Smarte Waschmaschinen gibt es zum Beispiel hier*:

Tipp: Falls deine Waschmaschine noch nicht smart genug ist, nutze das Eco-Programm, um Wasser und Strom zu sparen und wähle 30 Grad statt 40 Grad.

4. Wäsche clever mischen

Du darfst tatsächlich auch mal Regeln brechen. Nicht jede helle Wäsche muss strikt mit Weiß gewaschen werden. Pastellfarben wie helle Grautöne, Beige, Pastellfarben oder sogar helles Gelb können oft problemlos mit Weiß gewaschen werden – solange sie farbecht sind.

Ein Farb- und Schmutzfänger-Tuch (hier auf Amazon bestellen*) in der Maschine hilft zusätzlich, ungewollte Grauschleier zu vermeiden.

Tipp: Neue, farbige Kleidung vorher einmal separat waschen, um sicherzugehen, dass sie nicht abfärbt.

5. Wäsche-Gemeinschaft bilden

Wohngemeinschaft? Familie? Enge Freund:innen in der Nähe? Dann kann es sich lohnen, Waschladungen zusammenzulegen. Wenn deine Mitbewohnerin auch nur zwei weiße Blusen hat oder dein Partner das gleiche Wäscheproblem hat – warum nicht gemeinsam waschen und die Maschine direkt voll bekommen?

Tipp: Markiert eure Wäsche mit kleinen Bändern oder Netzen, damit nichts durcheinander gerät.

Kann ich die Maschine auch mal halb voll laufen lassen?

Eine halb volle Waschmaschine ab und zu laufen zu lassen, ist kein Drama – manchmal geht es einfach nicht anders, etwa wenn du dringend saubere Kleidung brauchst. Problematisch wird es erst, wenn das zur Gewohnheit wird.

Der Grund: Häufige Waschgänge bedeuten mehr Arbeitszyklen für die Maschine, und jedes Mal muss die Trommel rotieren, Wasser ein- und abpumpen und die Heizelemente laufen. Das führt zu einem höheren Verschleiß von Dichtungen, Lagern und der Pumpe.

Zudem wird die Umwelt unnötig belastet, weil mehr Energie und Wasser verbraucht werden, als nötig wäre. Das summiert sich auf Dauer auch bei den Strom- und Wasserkosten.

So entfernt ihr Grauschleier aus weißer Wäsche

Um Grauschleier von weißer Wäsche zu entfernen, empfiehlt es sich, die Wäsche bei 60 Grad mit Vollwaschmittel zu waschen, idealerweise mehrmals. Ein weiterer Tipp ist die Verwendung von Essig oder Backpulver. Essig kann als Weichspülerersatz verwendet werden oder die Wäsche vor dem Waschen in einer Essig-Wasser-Lösung einweichen lassen. Backpulver oder Natron können direkt in der Waschmaschine auf die Wäsche gegeben werden. 

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