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Sparen bei Stauden: So kostet dein Staudenbeet nur die Hälfte

Staudenbeet mit pinkem Button, auf dem eine Glühlampe ist
Staudenbeet günstig anlegen? Mit drei Tricks sparst du Kosten beim Stauden-Kauf.

Du willst ein Staudenbeet anlegen und das möglichst günstig? Lies hier, wie du beim Pflanzen-Kauf ordentlich Geld sparst und unnötige Kosten vermeidest.

Staudenbeete verwandeln kahle Flächen in üppige Blütenmeere, locken Bienen und Schmetterlinge an und sind pflegeleichter als jede Rasenfläche.

Aber (und das wissen wir alle) Stauden können richtig ins Geld gehen. Gerade, wenn man sich in der Gärtnerei in die großen, prachtvollen Töpfe verliebt.

Da bist du schnell mal sechs, acht oder sogar mehr als zehn Euro pro Staude los. Willst du ein ganzes Staudenbeet anlegen, kann das je nach Größe, schnell in die Hunderte Euro gehen.

Zum Glück, gibt es ein paar Tricks, mit denen du beim Pflanzen-Kauf viel Geld sparen kannst!

Spar-Trick 1: Kleine Stauden kaufen

Auch wenn sie am Anfang noch etwas mickrig wirken: Setz auf kleine Stauden im Töpfchen. Sie sind deutlich günstiger als große Containerpflanzen und kosten oft nur ein Drittel.

Staudenbeet mit kleinen Pflanzen
Ich habe mich bewusst für kleine Stauden entschieden, weil sie günstiger und robuster sind. Credit: Ann-Kathrin Schöll

Der Clou: Kleine Stauden wachsen meist sogar besser an. Ihr Wurzelballen ist noch jung und unverbraucht, sodass sie den ersten Winter leichter überstehen.

Und glaub mir: Wird es warm, schießen sie regelrecht in die Höhe. Ich habe schon Beete angelegt, bei denen die Minis nach wenigen Monaten genauso kräftig aussahen wie die teuren „Riesen“ im Nachbargarten.

Staudenbeet ohne Unkraut
Nach 1,5 Jahren sind die Stauden so groß geworden, dass man die Erde im Staudenbeet nicht mehr sieht. Credit: Ann-Kathrin Schöll

Spar-Trick 2: Auf B-Ware setzen

Das ist ein Geheimtipp, den ich mir von einer befreundeten Gärtnerin abgeschaut habe: Schau in der Gärtnerei nach B-Ware.

Besonders zum Ende des Sommers hin gibt es viele Stauden, die nicht mehr so hübsch aussehen: Vergilbte Blätter, abgeblühte Stängel, ein bisschen zerzaust. Genau diese Pflanzen werden dann stark reduziert angeboten.

Und hier gilt: Die Optik ist völlig egal! Im Winter frieren die Triebe ohnehin zurück. Im nächsten Frühling treibt die Staude neu aus und sieht genauso schön aus wie die „Vorzeige-Exemplare“. Wichtig ist nur, dass die Pflanze gesund ist, also keine Schädlinge oder Pilzkrankheiten mitbringt.

Spar-Trick 3: Heimische Stauden bevorzugen

Ein weiterer Tipp, der nicht nur deinem Geldbeutel, sondern auch der Natur guttut: Setz auf heimische Stauden aus regionalen Gärtnereien. Toll sind zum Beispiel Storchschnabel (perfekte Anfänger-Staude und günstig) oder Schafgarben (super anspruchslos und ideal für karge Böden).

Viele Stauden-Gärtnereien ziehen ihre Pflanzen selbst heran – oft robuster, besser an unser Klima angepasst und meist auch günstiger als importierte Zuchtformen.

Außerdem förderst du damit die regionale Vielfalt und gibst Insekten und Schmetterlingen genau das Futter, das sie wirklich brauchen. Win-win, würde ich sagen!

Storchschnabel in lila
Storchschnabel, wie die Sorte „Rozanne“, gehört zu den pflegeleichten Stauden. Sie wächst schnell und ist im kleinen Topf günstig. Credit: Adobe Stock

Mit kleinem Budget zum großen Staudenbeet

Kauf kleine Töpfe, setz auf reduzierte B-Ware und wähle heimische Stauden aus regionaler Anzucht: So sparst du dir locker die Hälfte der Kosten.

Spätestens im nächsten Sommer siehst du keinen Unterschied mehr zwischen günstig gepflanzt und teuer gekauft. Nur dein Geldbeutel freut sich und dein Garten sowieso.