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Wenn es mal nicht mehr so gut läuft in der Liebe und die Beziehung in einer Krise steckt, wird man das sicher sofort erkennen – denkt man zumindest. Aber leider kommt so eine Beziehungskrise nicht mit einem lauten Knall daher, sondern schleicht sich meist leise von hinten an. Und dann merkst du oft zu spät, dass etwas nicht stimmt.
Zum Glück gibt es sie aber doch, die kleinen Vorboten der Krise. Man muss nur genau hinschauen und sich abgewöhnen, alles als gegeben und total normal anzusehen. Hier sind drei kleine Vorboten einer Beziehungskrise (und wie ihr die Krise geschickt meistern könnt).
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Drei klassische Anzeichen für eine Beziehungskrise
Du besprichst mit anderen, was du vermisst
Du hast Wünsche und Sehnsüchte, aber du redest nicht mit deiner Partnerin oder deinem Partner darüber, sondern mit deinen engsten Vertrauten? Und irgendwann weiß deine BFF mehr über deine aktuellen Beziehungsprobleme als der Mensch an deiner Seite? Dabei geht es eigentlich ja nur um euch beide.
Und wenn du nicht mit ihr bzw. ihm redest, wird sich auch nichts ändern. Mach dir klar: Es kommt in jeder Beziehung früher oder später vor, dass einem etwas fehlt. Und das wird man kaum ändern, wenn man sich nur bei der besten Freundin oder Freund darüber auslässt.
Wenn dich also etwas nachhaltig stört oder dir etwas Wichtiges fehlt, sei es im Alltag oder beim Sex oder was auch immer, dann ist Schweigen tabu. Denn so läufst du Gefahr, dass ihr euch das, was euch fehlt, anderswo sucht. Sprich: euch auseinander lebt oder fremdverliebt oder euch nach jemand anderen umschaut.
Wenn du also merkst, dass du tief im Inneren unzufrieden bist in deiner jetzigen Situation, dann ist das ein Anzeichen für eine mögliche Beziehungskrise. Aber ein Anzeichen, mit dem du sehr gut arbeiten kannst. Also go for it. Rede mit deiner Partnerin oder deinem Partner. Deine Beziehung sollte es dir wert sein.
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Du hast das magische Alter, das mit 9 endet
Leider auch wahr: Wenn wir selbst mit unserem Leben unzufrieden sind, machen wir nicht selten unseren Partner oder Partnerin dafür verantwortlich. Mit dem simplen Schluss, dass wir uns einbilden, mit einem neuen Menschen an unserer Seite wird alles viel besser.
Diese Art Krise hat aber gar nicht unbedingt etwas mit der Beziehung zu tun, sondern vielleicht auch einfach nur damit, dass wir gerade in einer schlechten Phase in unserem Leben stecken. In einer, in der wir zurückblicken und uns fragen: War es das etwa schon? Was kommt noch? Und: Was genau möchte ich?
Was man so gerne als Midlifecrisis abtut, passiert aber viel häufiger als man denkt. Sei es am Ende eines Jahres, wenn man ein Resümee zieht oder eben in diesen magischen Jahren, in denen unser Alter mit einer 9 endet. Kurz bevor wir 20, 30, 40, 50 oder 60 werden, geraten wir nämlich genau wieder in diese Situation, in der wir so eine Art Torschlusspanik bekommen.
Was eigentlich nur eine simple Zahl ist, erschreckt uns mehr als uns bewusst ist. Und auch das hat Auswirkungen auf unsere Partnerschaft. Dabei sollte uns klar sein: Unsere Partnerin oder Partner ist nicht dazu da, uns glücklich zu machen. Wir müssen selbst etwas dafür tun.
Wenn wir also in einer 9er-Krise stecken, dann müssen wir unser Glück selbst beim Schopf ergreifen und etwas ändern. Aber lediglich die Besetzung in der Rubrik ‚Lebenspartner*in‘ zu tauschen, ist nicht immer der Schlüssel zur Lösung unseres Problems.
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Plötzlich nerven dich die Macken
Du fragst dich, wo du bisher mit deinen Gedanken warst, wie blind und unaufmerksam, denn mit einem Mal fallen dir viele Dinge an deiner Partnerin oder deinem Partner auf, die dich nerven. Und zwar nachhaltig. Das ärgert dich enorm, denn je mehr du darauf achtest, umso mehr werden seine kleinen Ticks und Marotten zu einem roten Tuch für dich.
Und hier lauert wirklich Gefahr, denn in diesem Moment werfen nicht wenige das Handtuch. Dabei zeigt es nur: Die anfängliche Verliebtheit ist vorbei und jetzt wäre der Zeitpunkt für eine tiefere Ebene der Gefühle. Für innige Liebe zum anderen, mit allen seinen kleinen Schwächen, die er nun mal hat.
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Wenn wir an diesem Punkt jedoch nur Fluchtgedanken haben, dann stecken wir ganz sicher in einer massiven Beziehungskrise. Nicht wenige Paare trennen sich jetzt. Deshalb: Mach dir bewusst, dass auch dein Gegenüber vielleicht nicht alles an dir so super findet, wie du denkst. Auch er hat die rosarote Brille abgelegt.
Und das ist der Punkt, wo sich beide Partner*innen anstrengen sollten und sich Mühe miteinander geben müssen. Sich eben nicht gehen lassen, sondern Einsatz zeigen füreinander. Wenn man nämlich diese Beziehungsphase zusammen meistert, mit gegenseitigem Respekt, Toleranz und Rücksicht, dann kommt eine ziemlich geniale Beziehungsphase. Die, wenn die Verliebtheit übergeht in eine tiefe Liebe.
Wenn du also diese Momente bereits kennst, dann mach dir ein paar Gedanken über deine momentane Beziehung. Es muss nichts passieren, aber es kann. Und genau jetzt ist eben noch Zeit etwas zum Guten zu ändern, zu kämpfen und zu gewinnen. Ein gutes Team übersteht auch eine Beziehungskrise.
Noch etwas Wichtiges zum Schluss: Dieser Artikel ist nur zur Information gedacht. Zögert nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn ihr massive Probleme und Sorgen habt. Niemand muss alle schwierigen Phasen des Lebens alleine durchstehen. In diesem Sinne: Alles Gute und passt auf euch auf!
