Irgendwie träumen die meisten davon, ein erfülltes, glückliches Leben zu leben. Mit vollster Überzeugung von sich sagen zu können, dass man mit sich und seinem Leben im Einklang ist. Und dennoch gelingt das im Alltag verdammt selten. Zu viel Stress rund um Alltag, Job und Familie oder Beziehung. Da verlieren wir manchmal den Blick für das Glück und die positiven Aspekte im Leben.
Manchmal ist es die Sichtweise, die wir einfach verlernt haben. So als hätten wir vor lauter Negativem im Leben alle Synapsen für das Schöne verloren. Hier sind drei Dinge, um das zu ändern:
1. Ändere, was du ändern kannst
Zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, die man nicht ändern kann, ist mit der wichtigste Schritt zu einem glücklichen Dasein. Dazu gehört eben auch, dass man Menschen nicht verändern kann.
Man kann nur an sich selbst arbeiten, indem man sich diszipliniert, den Job wechselt, Beziehungen in Frage stellt oder sein Lebensmodell ändert. Aber man kann nicht an anderen herumschrauben, bis sie unserem Ideal entsprechen. Wir sind nicht perfekt. Und unsere Mitmenschen müssen es auch nicht sein.
Es geht vielmehr darum, dass das Leben aus Aufs und Abs und einigen steilen Kurven besteht und wir einfach manchmal an den entscheidenden Stellen die Bremse ziehen oder einen anderen Weg wählen müssen.
Warum? Veränderungen sind heilsam. Denn sie sorgen nicht nur dafür, dass das Leben nicht langweilig wird und ihm im Idealfall ein Sinn gegeben wird, sondern sie helfen uns auch bei der Suche nach uns selbst. Was will ich? Was kann ich eigentlich sehr gut entbehren? Wie wichtig ist mir dieser Teil meines Lebens? Was bin ich bereit dafür zu tun?
Deshalb schadet es nicht, dann zu handeln, wenn es nötig ist. Wenn die Zeit gekommen ist, eine Entscheidung zu treffen, dann triff sie. Ändere die Dinge im Leben, die du beeinflussen kannst und hadere nicht mit denen, auf die wir keinen Einfluss haben. Denn die gibt es schon zu genüge.
2. Sauge die schönen Momente auf
Man muss das Leben genießen – diese Weisheit ist nicht neu. Aber wie wichtig es eigentlich ist, sich die schönen Momente bewusst zu machen und sie sich einzuprägen, macht sich erst später bemerkbar – wenn man eine schlechte Phase hat und irgendwie alles nicht so recht laufen will. Oder wenn wir geliebte Menschen verlieren, die eben nur noch in unserer Erinnerung existieren.
In diesen schlechten Zeiten brauchen wir Energiereserven, auf die wir zurückgreifen können, um da wieder rauszukommen. Und da hilft es, wenn man aus einer großen Kiste schöner Erinnerungen und Momente schöpfen kann, um auch diese Tiefpunkte zu überstehen. Seien es die Momente mit unseren Familien und Freund*innen, die Momente von persönlichen Erfolgen und dem Gefühl, geliebt zu werden, die unser Leben groß machen und uns eben auch durch schlechte Tage tragen.
Auch wenn es mal hakt und verdammt übel aussieht. Je mehr man bereit ist, das Leben mit all seinen schönen Facetten aufzusaugen, kleine Dinge zu sehen, statt nach den großen zu lechzen, umso eher überstehen wir auch die schweren, düsteren Momente. Also geh offen durchs Leben und sauge die schönen Momente in dich auf. Sie werden dein Halt sein und deine Stärke in schlechten Phasen.
3. Respekt für alle
Eigentlich überrascht auch dieser Punkt nicht: Wer sich selbst und andere respektiert, der blickt letztendlich positiver auf das Leben. Mit dem Respekt für sich selbst schließt man inneren Frieden – der sorgt nicht nur für Ausgeglichenheit und mehr Zufriedenheit, sondern auch dafür, dass wir uns selbst Fehler verzeihen können.
Mit dem Respekt für andere lernen wir, tolerant zu sein, Schönheit in Andersartigkeit und Vielfalt zu erkennen, uns nicht über jede Kleinigkeit zu ärgern, sondern echte Freundschaften zu schließen, die uns im Idealfall Dankbarkeit, Liebe und Fürsorge schenken. Auf beiden Seiten. Wenn wir für andere da sind, ihnen helfen und ihnen freundlich entgegentreten, öffnet das Türen – und die Möglichkeit für ein wirklich glückliches Leben.
Schließlich bedeutet Respekt für andere und sich selbst auch, dass man die Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Auch wenn es nicht immer leicht fallen mag: Geradezustehen für sein Verhalten und auch seine Fehler kann stark machen. Weil wir dadurch Haltung zeigen und den Respekt, den wir anderen Menschen gegenüber besitzen.










