Wenn der eigene Partner oder Mann keine Lust mehr hat, kann das schon enorm verunsichern. Vor allem, wenn es plötzlich geschieht und gar keine Körperlichkeit mehr in der Beziehung gewünscht ist. Und nicht selten führt das zu völlig falschen Schlussfolgerungen.
Dr. Frauke Höllering, Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Sexualmedizin: „Dummerweise neigen wir dazu, die Schuld bei sich selbst zu suchen. So auch, wenn der Partner keinen Sex will. ‚Er liebt mich nicht mehr. Er findet mich nicht mehr anziehend.‘ Das sind womöglich die ersten Gedanken, wenn der Mann plötzlich von Lustlosigkeit gepackt wird.“
Dabei kennen viele Paare Phasen der Lustlosigkeit. Gerade wer eigene Kinder hat, wird wissen, dass oft die Energie und schlichtweg die Zeit für Sex fehlt. Und das ist völlig ok so. Viele Paare, auch solche ohne Kinder, kennen solche Phasen. Der einzige Fehler ist nur: Wenn beide dazu schweigen und ihre Sorgen und Ängste nicht ansprechen, kann das die Beziehung sehr belasten.
Um das Problem besser verstehen zu können, haben wir die Expertin gefragt, welche möglichen Ursachen es für die sexuelle Unlust bei Männern gibt.
Beziehungsprobleme
Das sagt die Expertin: „Wenn die Beziehung wackelt, haben Männer oft keine Lust auf Sex. Es stimmt nicht, dass sie unabhängig von ihrer Verfassung immer Sex haben können und wollen.“
Doch auch etwas anderes kann dahinter stecken: eine andere Frau. „Manchmal sind sie im Ehebett lustlos, weil sie ihre Erfüllung bei einer anderen Person finden.“ Wobei auch das Umgekehrte der Fall sein kann. „Denn nicht selten beflügelt eine Affäre auch das Sexleben zwischen den alten Partner*innen!“
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Gesundheitliche Probleme
Das sagt die Expertin: „Testosteronmangel kann beim Mann mit fortschreitendem Alter zu Lustlosigkeit führen. Hier lohnt ein Besuch beim Urologen, ebenso wie bei Veränderungen an Penis und der Vorhaut (z. B bei ‚Lichen sklerosus‘), die zu Schmerzen beim Verkehr und dadurch ebenfalls zu Lustlosigkeit führen können.“
Auch andere gesundheitliche Gründe wie Erektionsstörungen, Medikamenteneinfluss oder der Konsum von Drogen können Männern das Sexleben schwer machen. „Diabetiker leiden ebenso häufig unter Potenzstörungen wie Herz- oder Bluthochdruckkranke sowie Patienten, die Betablocker nehmen. Die Angst, nicht potent genug zu sein und zu versagen, sorgt nicht selten dafür, dass Männer dann ganz einfach keinen Sex mehr wollen“, so die Expertin.
Die Angst zu versagen
Das sagt die Expertin: „Jeder Mann erlebt mal, dass es nicht so klappt wie gewünscht. Manche stecken das weg, andere bekommen die leise Sorge, dass es beim nächsten Mal wieder nicht klappen könnte. Führt diese Sorge wieder zu einer Potenzstörung, ist ein Teufelskreis eröffnet, aus dem man nur schlecht wieder heraus kann.“
Stress
Aber auch die Auswirkungen, die Stress auf unseren Körper und unsere Psyche hat, sollten wir nicht unterschätzen. Wer ständig von einem Termin zum anderen hetzt und den Kopf gar nicht mehr frei bekommt, vor lauter Stress, hat schlichtweg gar keine Energie für Sex.
Eine entspannte Sexualität rückt so in weite Ferne. Einfach weil der Raum dafür fehlt, zur Ruhe zu kommen und sich wieder mehr zu sehen und körperlich miteinander zu sein.
Andere Ursachen
Das sagt die Expertin: „Manchmal sind die Gründe aber auch ganz einfach durch ein Gespräch zu beseitigen. Zum Beispiel, wenn bei ihm keine Lust aufkommt, weil sie im Bett gerne großkalibrige Jogginghosen trägt. Auch der übermäßige Alkoholkonsum von beiden Partner*innen kann ein echter Lustkiller sein.“
Die Lust wieder entdecken
Egal, was die Gründe für das nicht existente Sexleben sein mögen, ein Gespräch wirkt hier (wie so oft in Beziehungsfragen) wahre Wunder. Deshalb unbedingt miteinander reden und ihn fragen, was ihn bedrückt. Nur so kann man ihm helfen und das Sexleben wird wieder, wie es sein sollte: entspannt und schön.
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Die besten 100 Kamasutra-Stellungen
Das fantastische Schaukelpferd
Er sitzt im Schneidersitz und stützt sich mit beiden Armen hinten ab. Sie setzt sich mit dem Gesicht zu ihm auf seinen Schoß. Dabei umschließt sie ihn seitlich fest mit ihren Schenkeln. Bei dieser Sexstellung hat sie das Sagen, denn Während des Akts bestimmt sie das richtige Tempo und wie tief er in sie eindringt. Tipp: Die Position kann für ihn auf die Dauer anstrengend werden. Daher sollte er sich am besten gegen eine Wand lehnen, um seine Arme zu entlasten. Zudem hat er damit die Hände frei für Liebkosungen…

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Das erotische V
Diese Stellung verlangt akrobatische Fähigkeiten! Aufgepasst: Die Frau setzt sich als erstes auf eine Tischkante. Er stellt sich vor sie, die Beine leicht gebeugt. Nun stützt sie sich auf seinen Schultern ab, zieht erst das rechte, dann das linke Bein nach oben und drückt sie sanft gegen seine Schultern. Er gibt ihr Halt, indem er ihren Po festhält. Nun kann das Liebesspiel beginnen …

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Das Feuerrad
Sieht komplizierter aus, als es ist! Zuerst setzen sich der Mann und die Frau seitlich aufs Bett, so dass sie sich ansehen können. Nun umschlingt sie mit ihren Beinen seinen Oberkörper. Um das Gleichgewicht zu halten, stützt sie sich mit beiden Händen ab. Nun umschließt er mit seinen Beinen ihre Taille, hält sich in ihren Oberschenkel fest und bewegt sich sanft auf und ab.

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Das glühende Dreieck
Auf den ersten Blick erinnert diese Stellung an die klassische Missionarsstellung, da auch hier die Frau auf dem Rücken liegt und der Mann auf ihr. Der Trick an dieser Position ist jedoch, dass der Mann auf alle Viere geht. Dann hebt die Frau ihre Becken so in Richtung seines Penis, dass er in sie eindringen kann. Der Mann bleibt in dieser Position, während die Frau ihr Becken auf- und ab bewegt, um so in Stimmung zu kommen.

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Das große X
Der Mann liegt mit leicht gespreizten Beinen auf dem Bett. Die Frau setzt sich auf ihn und wendet ihm ihren Rücken zu. Nun streckt sie ihre Beine gerade nach hinten in Richtung seiner Schultern aus. Der Oberkörper geht gleichzeitig nach vorne zwischen die Füße des Mannes, wo sie ihn entspannt abstützen kann. Für etwas mehr Halt kann sie die Füße des Mannes umfassen. Dann beginnt sich die Frau zu bewegen.

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Das Nirvana
Sie liegt auf dem Rücken, streckt die Beine von sich und die Arme über den Kopf. Er legt sich auf sie. Während er in ihr hin und hergleitet, spannt sie alle Muskeln an, zieht ihre Schenkel eng zusammen und stemmt die Arme geben den oberen Bettrahmen. So intensiviert sie die Penetrationswirkung und sorgen für eine natürliche Stimulierung der Klitoris.

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Das Vorhängeschloss
Sie klettert auf ein hohes Möbelstück (Arbeitsplatte, Waschmaschine …), setzt sich im Schneidersitz an den Rand und stützt sich mit den Armen nach hinten ab.
Er steht vor ihr, dann schlingt sie ihre Beine fest um seine Hüften. Er schaut ihr tief in die Augen und kann mit den Stoßbewegungen beginnen, während sie die Richtung angibt.

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Das Waffeleisen
Der Mann liegt auf dem Rücken, die Frau legt sich mit leicht geöffneten Beinen auf ihn. Sie bedeckt seinen Körper mit ihrem und läßt ihn in sich gleiten. Jetzt beginnt sie sich an ihm mit sanften Bewegungen des gesamten Körpers zu reiben, nach vorne, zurück, zur Seite. Diese hautnahe Stellung eignet sich gut für alle Frauen, die gerne die Zügel in der Hand halten.

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Der Affe
Der Mann liegt auf dem Rücken und zieht die Knie an. Sie setzt sich rücklings auf ihn und lehnt sich gegen seine Füße. Je mehr sie ihr Gewicht auf die Beine verlagert, umso leichter wird es für ihren Partner. Originell und intensiv: Durch das tiefe Eindringen sorgt 'der Affe' für besonders sinnliche Momente. Aber vor allem die Frau braucht einiges an Muskelkraft und Gleichgewichtssinn für diese Stellung. Wenn sich die beiden Partner gegenseitig an den Handgelenken fassen, wird es einfacher.

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Der betörende Schmetterling
Der Schlüssel für diese Stellung ist die richtige Position. Sie liegt erhöht und auf dem Rücken. Er steht vor ihr. Ihr Po befindet sich cirka 30 Zentimeter unter seinem. Sie hebt ihre Beine und legt sie auf seinen Schultern ab. Sie hebt ihr Gesäß, sodass der Rücken eine gerade Linie bildet. Er legt seine Hände auf ihren Po um so im perfekten Winkel in sie einzudringen.
