Veröffentlicht inJob & Geld

Wie viel Bargeld sollte ich zu Hause haben?

Frau wirft Bargeld in ein großes Glas.
Sollte man etwas Bargeld Zuhause haben und wenn ja welcher Betrag ist sinnvoll? Credit: Getty Images

Kontaktloses Zahlen mit der Karte ist beliebt. Doch ist es trotzdem sinnvoll, einen bestimmten Bargeldbetrag Zuhause zu haben?

Immer mehr Menschen zahlen mit Karte anstatt mit Bargeld. Während früher der Spruch „Nur Bares ist Wahres“ das Maß aller Dinge war, haben viele nun die Kartenzahlung als neuen Standard für sich entdeckt. Insbesondere kontaktloses Bezahlen wird seit der Corona-Pandemie immer beliebter. Laut „Tagesschau.de“ wurden im Jahr 2021 Zweidrittel der Einkäufe kontaktlos mit der Girocard bezahlt.

Lesetipp: Laut Studie: Immer mehr Paare haben getrennte Bankkonten

Studie bestätigt: Bargeldloses Zahlen wird immer beliebter

In den letzten Jahren ist bargeldloses Zahlen immer beliebter geworden. Doch wir Deutschen zahlen immer noch am liebsten mit Bargeld.

Dennoch können sich einige ein Leben ganz ohne Bargeld nicht vorstellen. Daher haben viele sicher auch noch ein wenig Bargeld dabei oder in der Wohnung liegen, falls die Zahlung mit Karte mal nicht möglich ist.

Ob und wie viel Bargeld man Zuhause hat, ist einem natürlich selbst überlassen. Dennoch empfehlen Expert*innen einen gewissen Geldbetrag in bar zu haben. Wie viel das ist, erfahrt ihr hier.

Mehr lesen: Wegen Inflation: Ist es sinnvoll, jetzt Gold zu kaufen?

Übrigens: Auch im Hinblick auf Ersparnisse gibt es klare Empfehlungen. So sollte man zwischen drei und sechs Monatsgehältern auf der hohen Kante haben. Sparen kann man seine Rücklagen zum Beispiel auf einem Tageskonto. Sollte die Waschmaschine mal kaputtgehen oder eine teure Autoreparatur anstehen, kann man hier schnell auf sein Geld zugreifen.

So viel Bargeld solltest du zu Hause haben

Zu viel Bargeld wollen wohl die wenigsten Menschen im Haus lagern. Sein gesamtes Erspartes einfach unter die Matratze legen? Bitte nicht! Das ist viel zu gefährlich, vor allem im Hinblick auf Einbrecher.

Wenn es durch eine Störung nicht möglich ist, mit Karte zu zahlen, ist es durchaus sinnvoll, etwas Bargeld zu haben. Laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sollte man eine „ausreichende Bargeldreserve im Haus haben“. Einen genauen Betrag gibt der BBK nicht an.

Anders der oberösterreichische Zivilschutz: Hier heißt es, dass man mit „rund 500 Euro in kleineren Scheinen“ für einen potenziellen Notfall gerüstet sei.

Lest auch: 5 goldene Finanzregeln: So gehst du sinnvoll mit deinem Geld um

Ob man sich an diese Empfehlung hält, ist natürlich jedem und jeder selbst überlassen. Es gibt in Deutschland keine Verpflichtung, Bargeld bei sich zu haben. Andersrum gibt es übrigens auch keine Obergrenze für Bargeld, das man im Haus lagert.

Unabhängig davon, wie viel Geld du Zuhause hast, solltest du dich um ein gutes Versteck kümmern. An Standardorten wie unter der Matratze, in Büchern oder unter Blumentöpfen solltet ihr eure Notfallrücklage in bar besser nicht verstecken. Auch, wenn sich viele hier vielleicht sicher fühlen, auch Einbrecher kennen diese beliebten Verstecke nur zu gut und haben im schlimmsten Fall leichtes Spiel.