Ich bin kürzlich über ein Instagram-Video gestolpert, dessen Inhalt ich gerne viel früher gekannt hätte. Für mich selbst vor allem. Aber auch, um diese Dinge meinen Kindern beizubringen. Es handelt davon, dass unser Körper, noch vor unserem Verstand, weiß, das etwas bei oder in uns los ist.
Lesetipp: Diese 5 Regeln zum eigenen Körper MUSS jedes Kind kennen
Denn je nachdem, wo wir ein Gefühl wahrnehmen, lassen sich auch Rückschlüsse auf dessen Ursprung ziehen. Das klingt alles zu schön um wahr zu sein? Ein bisschen ist es das vielleicht, denn diese Darstellung ist sehr vereinfacht. Dennoch kann sie vor allem Kindern helfen, Gefühle zu erkennen.
Aber worum geht’s genau? Das erklärt Creatorin Candice Nicole, alias growwithcandice:
Sie sagt:
- Fühlst du es in deiner Brust, dann ist es Angst.
- Fühlst du es in deinem Bauch, ist es Intuition.
- Fühlst du es in deinem Kopf, ist es Wut.
- Fühlst du es im ganzen Körper, ist es Glück.
- Fühlst du es in deinen Muskeln, ist es Angst.
- Fühlst du es in deinem Gesicht, ist es Scham.
- Fühlst du es in deinem Mund, ist es Ekel.
- Fühlst du es in deinem Hals/ deiner Kehle, ist es Traurigkeit.
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Der Körper ist zuverlässiger als der Kopf
Die Idee, dass jedes Gefühl einen festen Platz in unserem Körper hat, ist super. Auch wenn sie etwas sehr vereinfacht dargestellt ist. Immerhin wissen wir zum Beispiel, dass unser Herz schnell klopft, wenn wir Angst haben, aber auch, wenn wir uns sehr auf etwas freuen. Der Bauch piekst, wenn wir großen Druck oder Stress spüren, aber eben auch, wenn sich unsere Intuition meldet. Und der berühmte Kloß im Hals kann von Traurigkeit stammen, aber er bildet sich auch, wenn wir richtig wütend sind.
Also, auch wenn die Position eines Gefühls variieren kann, bleibt es dabei, dass unser Körper ein zuverlässiger Hinweisgeber ist. Er signalisiert uns ganz schnell, dass etwas nicht stimmt oder sehr richtig ist.
Wir müssen nur wieder lernen, ihm zuzuhören.
Wie Kinder das nutzen können
Das gilt auch für unsere Kinder. Sie sind eigentlich schon ziemlich gut darin, ihre Gefühle in Form von körperlichen Signalen wahrzunehmen. Man denke nur mal an die zig Bedeutungen von Bauchschmerzen bei Kindern. Sie projizieren besonders Unwohlsein nämlich sehr oft in ihre Körpermitte.
Damit sie ihren Körper und die Gefühle aber noch besser wahrnehmen können, sollten wir ihnen dabei helfen, in sich hinein zu horchen. Indem wir nachfragen:
- Wo spürst du das gerade genau?
- Wie fühlt sich das an?
- Ist das eher leicht oder schwer?
So lernen Kinder, ihre innere Sprache zu hören und zu verstehen. Auch wenn genau das manchmal schwer ist, eines ist sicher: Unser Körper lügt nicht.
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