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Trinkgeld zu Weihnachten: Dürfen Postboten Geschenke annehmen?

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Weihnachtszeit: Darf ich dem Postboten Trinkgeld geben?

Für viele ist Weihnachten die Zeit des Gebens. Vor allem den Postboten und Briefträgern machen viele Menschen gerne eine Freude. Doch was ist eigentlich erlaubt?

Die Weihnachtszeit ist die Zeit der Geschenke. Besonders den Postboten, die täglich unzählige Weihnachtsgeschenke ausliefern, machen viele Menschen gerne eine Freude. Doch was ist überhaupt erlaubt und was sogar verboten?

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Postboten machen in der Weihnachtszeit einen harten Job. Sowohl die Wetterbedingungen als auch das hohe Aufkommen an Paketen bereiten ihnen anstrengende Arbeitstage. Da geben viele Kunden gerne mal ein wenig Trinkgeld oder machen ihnen mit kleinen Geschenken eine Freude. Doch die Dienstleister dürfen noch lange nicht alles annehmen.

Kündigung wegen Trinkgeld?

Wer Sach- oder Geldgeschenke annehmen darf, ist arbeitsvertraglich geregelt. Wie „Antenne Bayern“ berichtet, ist der Grund dafür Korruption, also die Sorge, dass die Kunden sich durch ihr Geschenk einen Vorteil erschleichen könnten.

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Trinkgeld zu Weihnachten: Dürfen Postboten Geschenke annehmen?

Deshalb dürfen Postboten und Briefträger bloß Sachgeschenke mit einem Wert von maximal 25 Euro entgegennehmen. Auch Geldgeschenke dürfen diesen Betrag nicht überschreiten. Oft freuen sich die Menschen aber auch über eine kleine Geste wie ein heißes Getränk oder Ähnliches.

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Noch unbedenklicher sind Geschenke für Reinigungskräfte und Hausmeister. Sie dürfen Geschenke jeglicher Art bedingungslos annehmen. Dienstleister von der Müllabfuhr hingegen dürfen lediglich kleine Sachgeschenke annehmen. Trinkgelder sind hier strengstens untersagt und können zu einer Abmahnung oder gar einer Kündigung führen.