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Zahnen beim Baby: Anzeichen, Tipps und Hausmittel bei Schmerzen

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Diese Anzeichen verraten, dass Babys erster Zahn durchbrechen will

Die ersten Zähne können den Kleinen das Leben aber auch wirklich schwer machen.

Mit rund sechs Monaten bekommen Kinder durchschnittlich ihren ersten Zahn. Und der kündigt sich sogar an. Wie, das erfahrt ihr hier.

Inhaltsverzeichnis

Mit rund sechs Monaten bricht bei Babys der erste Zahn durch. Bei einigen ein bisschen früher, bei anderen auch erst später. Wenn es bei deinem Kind so weit ist, merkst du das schon, noch bevor die erste kleine weiße Spitze im Unterkiefer zu erkennen ist. Denn das Zahnen bereitet Kindern mitunter Schwierigkeiten.

Quengelt dein Baby neuerdings ausgiebig, sabbert viel mehr und ist irgendwie ständig schlecht gelaunt? Dann könnten das die ersten Anzeichen sein, dass demnächst der erste Zahn durchbricht.

Zahnen beim Baby: die Milchzähnen

Wann sich der erste Zahn bei einem Baby zeigt, ist ganz individuell. Bei den meisten Säuglingen aber zeigt er sich zwischen dem vierten und sechsten Monat. In seltenen Fällen kommen manche Babys bereits mit ersten Zähnen auf die Welt.

Bei anderen wiederum zeigt sich das erste Zähnchen erst zum ersten Geburtstag. Habt einfach Geduld und macht euch nicht allzu viele Sorgen, wenn sich im Mund eures Babys nach dem ersten halben Jahr noch keine Zähne zeigen.

Bereits im Mutterleib werden die sogenannten Keime des Milchgebisses im Kiefer angelegt. Das Milchgebiss eines Kindes besteht dann aus 20 Zähnen, darunter sind acht Schneidezähne, vier Eckzähne und acht Backenzähne.

Übrigens: Die letzten Backenzähne brechen häufig als Letztes durch. Meistens ist das Milchgebiss sogar erst im Alter von zwei Jahren vollständig.

​Das Milchgebiss bleibt den Kleinen dann, bis sie ungefähr ins schulfähige Alter kommen. Dann grinsen sie stolz und präsentieren ihre Zahnlücken. Aber bis dahin ist noch etwas Zeit. Zunächst einmal muss sich der erste Zahn überhaupt mal zeigen.

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Erste Anzeichen fürs Zahnen

In der Zeit, in der sich der erste Zahn langsam durchs Zahnfleisch drückt, treten häufig ganz typische Symptome auf. Einige Experten gehen davon aus, dass im Speziellen Symptome wie Launenhaftigkeit, Durchfall und Fieber gar nicht direkt mit dem Zahnen selbst in Verbindung stehen.

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Diese Symptome führen sie darauf zurück, dass sich Kinder in dieser Zeit alle möglichen Dinge in den Mund stecken, um durch das Kauen ihr Zahnfleisch zu massieren. Dabei kommen sie vermehrt mit Viren und anderen Keimen in Kontakt.​

​Während manche Babys scheinbar gar keine Probleme beim Zahnen haben, ist es für andere manchmal sogar recht schmerzhaft und alles andere als kinderleicht. Gerötete Wangen und geschwollenes Zahnfleisch sind deutliche Anzeichen fürs Zahnen. Kommen einige der folgenden Anzeichen hinzu, so ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um eurem Kind ein wenig Linderung zu verschaffen:

7 Anzeichen, dass dein Baby zahnt
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1. Das Baby kaut und nagt an allem, was greifbar ist, zur Not auch an der eigenen Faust.

2. Das Sabbertuch ist viel häufiger in Gebrauch, denn beim Zahnen wird mehr Speichel produziert.

3. Durch das verstärkte Sabbern wird die Haut um den Mund wund, wie bei einem Ausschlag.

4. Die Laune war selten schlechter.

5. Euer Baby hat deutlich weniger Appetit als gewöhnlich.

6. Der Schlaf ist eher unruhig und insgesamt schlecht.

7. Quengeln, schreien und weinen – auch das kommt jetzt häufiger vor.

Zahnen beim Baby: Was lindert Schmerzen?

Die meisten Kinder suchen jetzt nach Nähe, möchten mehr kuscheln und brauchen liebevolle Aufmerksamkeit. Versucht, euer Kind ein wenig abzulenken. Ein Spaziergang oder einfaches auf den Arm nehmen können die Beschwerden schon lindern.

​Reicht das nicht, könnt ihr eurem Kind einen gekühlten Beißring (hier bei Amazon kaufen*) oder einen nassen Waschlappen anbieten. Eine sanfte Massage des Zahnfleisches, mit einem lindernden Zahnungsgel aus der Apotheke, kann schon Wunder wirken.

Noch mehr Tipps, um Baby das Zahnen zu erleichtern, findet ihr in unserem detaillierten Artikel: Schnelle Hilfe beim Zahnen. Tritt trotz allem keine Linderung ein, solltet ihr euren Kinderarzt bzw. die Kinderärztin aufsuchen und euch beraten lassen.

Weitere Informationen rund ums Zahnen findet ihr auf den folgenden Gesundheitsportalen:
Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Bundesverband der Kinder- und Jubendärzte e.V. (BvKJ)

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich der Information. Treten Unsicherheiten, dringende Fragen oder Beschwerden auf, solltet ihr eure*n Ärzt*in kontaktieren.