Januar ist jedes Jahr der Monat, in dem plötzlich alle über neue Routinen sprechen: weniger Zucker, mehr Bewegung und dann gibt’s natürlich noch den Veganuary. Ich persönlich liebe den Anreiz, einfach mal zu testen, wie easy pflanzliche Ernährung wirklich sein kann, ohne den Druck, alles perfekt machen zu müssen.
Damit das Ganze bei dir nicht in „Hilfe, was koche ich jetzt?!“ endet, wurde uns von Simply V ein Rezept zur Verfügung gestellt, das super schnell gemacht und lecker leicht ist – und damit perfekt in den Alltag passt.

Vegane One-Pot Zoodles
Zutaten
- 15 g Koriander
- 15 g frische Petersilie
- 1 Knoblauchzehe
- 20 g Pistazienkerne
- 50 ml Olivenöl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- Bio-Zitrone
- 400 g Zucchini
- 100 g Granatapfelkerne
- 25 g veganer Reibekäse z. B. Simply V Gerieben Pasta
- 150 g veganer Hirtenkäse z. B. Simply V Hirte
Zubereitung
- Für das Pesto Pistazienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten. Herausnehmen, abkühlen lassen und grob hacken. Koriander, Petersilie, Pistazien, Knoblauch, veganer Reibekäse und Olivenöl mit dem Pürierstab mixen. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken. Das Pesto in ein sauberes, verschließbares Glas abfüllen.
- Für die Zoodles die Zucchini schälen und mit einem Spiralschneider (wie diesen von Amazon*) in "Spaghetti" schneiden, oder in feine Streifen hobeln. Dann in einer Pfanne mit etwas Öl für 2-3 Minuten bissfest dünsten.
- In der Zwischenzeit den veganen Hirtenkäse in kleine Würfel schneiden und die Granatapfelkerne vom Fruchtfleisch des Granatapfels trennen.
- Zoodles auf einem Teller mit dem Pesto vermischen und abschließend mit den Granatapfelkernen und dem veganen Hirtenkäse servieren. Guten Appetit!
Kurz erklärt: Was ist der Veganuary?
Der Veganuary ist eine weltweite Aktion im Januar, die Menschen motiviert, einen Monat lang vegan zu essen – also ohne Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Co. Viele nutzen den Monat als Challenge, andere als entspannten Testlauf, um neue Produkte auszuprobieren und mehr pflanzliche Rezepte in den Alltag zu integrieren.
5 Tipps für pflanzliche Ernährung (die wirklich funktionieren)
1. Denk nicht in Verboten
Wenn du dich (mehr) pflanzlich ernähren willst, musst du nicht plötzlich komplett anders kochen. Es hilft viel mehr, dir deine Lieblingsgerichte zu schnappen und sie einfach „vegan zu denken“: Nimm für dein Pastagericht statt Sahne einfach mal Hafercuisine, bereite dein Chili mal sin carne zu und deine Bolognese mit Linsen.
2. Guter Geschmack ist alles
Vegan klappt vor allem dann, wenn es richtig gut schmeckt. Und dafür brauchst du keine großartigen Kochskills, sondern vor allem ein paar Koch-Klassiker: Knoblauch, Zitrone, frische Kräuter, Chili, geröstete Aromen aus der Pfanne. Wenn du beim Abschmecken ein bisschen mutiger bist, wird’s sofort spannender.
3. Hab immer ein paar Basics zuhause
Die größte Hürde ist meistens nicht das „Vegan sein“ an sich, sondern die Alltagstauglichkeit, wenn nach Feierabend der große Hunger kommt und du spontan etwas kochen willst. Tiefkühlgemüse, Kichererbsen oder Linsen aus der Dose, Reis oder Nudeln, Tomaten aus der Dose, Haferdrink und ein paar Nüsse oder Kerne – damit bist du immer in der Lage, in 30 Minuten etwas zu zaubern, das satt macht, vegan ist und richtig gut schmeckt.
4. Keine Angst vor Ersatzprodukten!
Viele denken bei veganen Alternativen sofort: „Das ist doch bestimmt total chemisch und ungesund.“ Dabei sind viele Lebensmittel, die wir ganz selbstverständlich kaufen – zum Beispiel Aufschnitt oder Frischkäse – genauso verarbeitet. Deshalb lohnt sich bei veganen und nicht-veganen Produkten eher ein Blick aufs Etikett, um herauszufinden, was eigentlich genau drin ist und ob das für dich passt.
5. Sei nicht zu streng mit dir selbst
Du musst nicht von jetzt auf gleich zu 100 % vegan leben, um beim Veganuary mitzumachen. Und du musst auch nicht komplett darauf verzichten, wenn es bestimmte Lebensmittel gibt, die du wirklich nicht missen möchtest. Du brauchst deinen Honig im Tee? Oder willst dich nicht vom Frühstücksei am Sonntag verabschieden? Dann lebst du eben vegan, bis auf diese kleinen Ausnahmen. Ohne Druck klappt’s meistens gleich viel leichter.
Wir hoffen, dass dir unser Rezept gefällt, und wünschen dir ganz viel Spaß beim Nachkochen, Nachbacken & Probieren! Schreib uns auch gerne auf Instagram oder auf Facebook: Wir freuen uns immer über Anregungen und Rezeptwünsche!


