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Veröffentlicht inKochen & Backen, Lifestyle

„Nonnenfürzchen“: Rezept für das unfassbar fluffige Karnevalsgebäck

Frittiertes Teig-Gebäck mit Puderzucker.
© Adobe Stock

Vorab im Video: Mit diesen Lebensmitteln lässt sich Backpulver ersetzen

Nonnenfürzchen schmecken nicht nur himmlisch, sondern sorgen auch für einige Lacher!

Na kommt, ein bisschen Schmunzeln musstet ihr beim Lesen des Titels schon, oder? Ein Gebäck mit so einem lustigen Namen haben wir lange nicht mehr gehabt. Dabei sorgen „Nonnenfürzchen“ nicht nur für Lacher, sondern vor allem für genüssliches Schnabulieren.

Das leckere Dessert besteht nämlich aus einem Brandteig, der in heißem Fett ausgebacken und dann mit Puderzucker bestreut wird. Wirklich himmlisch lecker und genau das Richtige zur närrischen Jahreszeit. Also wie wäre es mal mit Nonnenfürzchen statt klassische Krapfen dieses Jahr? Mit diesem fluffigen Fettgebäck sorgt ihr für himmlisch leckere Abwechslung!

Frittiertes Teig-Gebäck mit Puderzucker.

Nonnenfürzchen

Sonia MevißenSonia Mevißen
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Gesamtzeit 1 Stunde 10 Minuten
Gericht Gebäck
Küche Deutsch
Portionen 6 Portionen

Zutaten
  

  • 500 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • Etwas Zitronenabrieb
  • Etwas Salz
  • 6 Eier
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zum Ausbacken:

  • 1 Liter Öl
  • Papiertücher

Optional als Füllung:

  • Vanillepudding
  • Sahne
  • Marmelade

Zubereitung
 

  • Wasser und Butter in einen Topf geben und die Mischung zum Kochen bringen. Dann eine Prise Salz hinzufügen und den Topf von der Hitze nehmen. Backpulver, Mehl und Zitronenabrieb mit einem Schneebesen einrühren.
  • Nach und nach wird der Teig immer dickflüssiger, daher auf einen Rührlöffel umsteigen, wenn die Masse im Schneebesen hängenbleibt.
  • Sobald sich der Teig vom Boden des Topfes löst, nach und nach die Eier dazu geben. Zwischen den einzelnen Eiern immer gut vermischen!
  • Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Mithilfe eines nassen Esslöffels mundgerechte Portionen des Teigs ablösen und sie in das heiße Öl geben. Ausbacken, bis sie schön goldbraun werden.
  • Die Teigbällchen mit einer Siebkelle aus dem Öl fischen und sie zum Abtropfen auf etwas Küchenpapier legen. Die noch heißen „Nonnenfürzchen“ mit Puderzucker bestäuben und zügig servieren.
  • Wer mag, kann dem Gebäck noch eine Füllung verpassen. Dafür die gebackenen Teiglinge gut abkühlen lassen und die Fülling deiner Wahl mit einem Spritzbeutel vorsichtig hineinfüllen.

Übrigens: Der Name lässt sich laut dem Bayerischen Rundfunk möglicherweise auf den mittelalterlichen Begriff „nunnenkenfurt“ zurückführen. Das bedeutet so viel wie „von den Nonnen am besten zubereitet“. Das Gebäck hat also eigentlich gar nichts mit Pupsen zu tun.

Wir hoffen, dass dir unser Rezept gefällt, und wünschen dir ganz viel Spaß beim Nachkochen, Nachbacken & Probieren! Schreib uns auch gerne auf Instagram oder auf Facebook: Wir freuen uns immer über Anregungen und Rezeptwünsche!