Ich besitze keinen Trockner und vermisse ihn im Alltag auch kaum. Meine Wäsche landet ganz klassisch im Wäschekeller auf der Leine, und im Sommer hängt sie bei gutem Wetter draußen. Funktioniert super, bis zu dem Moment, in dem man möglichst schnell ein bestimmtes Teil braucht und keine Zeit hat zu warten, bis es von selbst getrocknet ist.
Der Turbo-Trocken-Trick
Ja, richtig gelesen, mit einer Salatschleuder kriegst du nicht nur gewaschenen Salat trocken! Das Küchen-Tool macht im Grunde genau das, was auch im Schleudergang in der Waschmaschine passiert: Mithilfe der Zentrifugalkraft wird Wasser aus dem Stoff gedrückt. Nur eben im Mini-Format. Damit ist die Salatschleuder perfekt für:
- Sport-BHs
- Socken
- Unterwäsche
- Tops
- leichte Shirts
- Funktionskleidung
Gerade bei synthetischen Materialien, die sich schnell “vollsaugen”, ist das genial, weil du damit die Trocknungszeit easy halbieren kannst.
So klappt’s Schritt-für-Schritt
Du brauchst nur eine große Salatschleuder und dein frisch gewaschenes Teil.
1. Zuerst das Kleidungsstück kurz ausdrücken, damit es nicht komplett tropft.
2. Lege das Teil locker in den Korb der Salatschleuder. Wichtig: Die Salatschleuder nicht überfüllen.
3. Los geht’s, schleudern! Deckel drauf und dann je nach Modell für 30-60 Sekunden kurbeln, ziehen oder drehen.
4. Zwischendurch das Wasser auskippen und nach Bedarf den Vorgang wiederholen.
5. Danach ist das Teil höchstens noch leicht feucht. Je nach Stoff reicht es dann meist, das Kleidungsstück nochmal ganz kurz aufzuhängen oder in die Sonne zu legen, bis es komplett trocken ist.
Wichtig: So genial der Trick auch ist, er ist nicht für jedes Kleidungsstück geeignet. Schwere Jeans, empfindliche Spitze oder Teile mit Pailletten/harten Details gehören nicht in den Trockner-Ersatz.
Perfekt für Camping & Festivals
Gerade, wer im Sommer campen geht, sollte nächstes Mal eine Salatschleuder mitnehmen. Damit kriegst du kleine Teile nach der Handwäsche viel schneller trocken, was gerade unterwegs ein echter Lebensretter sein kann.



